Youngster Ben Green und Niklas Krütten siegen erneut im BMW M4 GT3

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Das war der Ritterschlag für Niklas Krütten (19/Trier) und Ben Green (24/GB). Das junge Fahrer-Duo hat auch den Sonntagslauf auf dem Red Bull Ring gewonnen und übernahm damit die Tabellenführung im ADAC GT Masters. „Ich brauche erst einmal ein paar Tage, um das alles zu verdauen. Es ist unglaublich, hier beide Rennen gewonnen zu haben und jetzt sogar Spitzenreiter zu sein“, so Ben Green von Schubert Motorsport nach dem erneuten Triumph in Spielberg. Mit einem Rückstand von 4,712 Sekunden belegten die Werksfahrer Jesse Krohn (31/FIN) und Nicky Catsburg (34/NL), Team- und Markenkollegen des Sieger-Duos, Platz zwei und machten damit den Doppelerfolg für BMW perfekt. Den dritten Podiumsrang holte sich die Besatzung Christian Engelhart (35/Starnberg) und Ayhancan Güven (24/TR) vom Team Joos Sportwagentechnik im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91. Das zweite Rennwochenende im ADAC GT Masters erlebten 25.000 Zuschauer auf dem Red Bull Ring und sorgten für einen neuen Zuschauerrekord der Serie in Österreich.

Die Youngster Niklas Krütten und Ben Green überzeugten mit einer souveräner Leistung. Foto: ADAC Motorsport

Keyfacts, Red Bull Ring, Österreich, Saisonrennen 4 von 14

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  • Streckenlänge: 4.318 Meter
  • Wetter: 21,8 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Niklas Krütten (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 #10), 1:28,346 Min.
  • Sieger: Niklas Krütten/Ben Green (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 #10)
  • Schnellste Rennrunde: Dries Vanthoor (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS GT3 Evo II #29), 1:29,282 Min.

Niklas Krütten war am Sonntag um 13 Uhr im BMW M4 GT3 #10 als Pole-Setter in das zweite Rennen auf dem Red Bull Ring gegangen. Mit einem Top-Start verteidigte der Youngster seine Spitzenposition und übergab sein Fahrzeug in Führung liegend nach einem frühen Boxenstopp in der 26. Minute an seinen Kollegen Ben Green. Der Brite baute den Vorsprung kontinuierlich aus und machte nach 41 Runden den souveränen Start-Ziel-Sieg und damit den Doppel-Erfolg in Spielberg im zweitschnellsten Rennen in der Geschichte des ADAC GT Masters perfekt. Im Feld dahinter sahen die Zuschauer auf den vollen Tribünen des Alpenkurses spannende Positionskämpfe und harte Duelle. Jesse Krohn und Nicky Catsburg sicherten sich im Schwesterauto den zweiten Platz gegen einen immer stärker werdenden Ayhancan Güven, der zusammen mit Christian Engelhart im Porsche 911 GT3 R #91 erneut auf das Podium fuhr.

Foto: ADAC Motorsport

Hinter ihren Markenkollegen beendeten Joel Sturm (20/Brühl) und Sven Müller (30/Bingen) das Rennen im Porsche 911 GT3 R #22 von Allied-Racing auf Position vier. Jusuf Owega (20/Köln) und Dries Vanthoor (24/B) lagen im Audi R8 LMS GT3 Evo II #29 von Montaplast by Land-Motorsport in der ersten Rennhälfte auf Podiumskurs, belegten aber am Ende nach einer Penalty Lap wegen eines Vergehens beim Boxenstopp Rang fünf. Sechster wurde die Besatzung Kim-Luis Schramm (24/Meuspath) und Dennis Marschall (25/Eggenstein) im Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Startnummer 27 von Rutronik Racing, gefolgt vom besten Mercedes-AMG GT3 Evo mit Jan Marschalkowski (19/Inning) und Daniel Juncadella (31/E). Jack Aitken (26/GB) und Albert Costa Balboa (31/E) steuerten ihren Lamborghini Huracán GT3 Evo #63 vom Team Emil Frey Racing auf Rang acht. Der McLaren 720S GT3 #88 mit Christian Klien (39/A) und Dennis Lind (29/DK) platzierte sich dahinter auf Platz neun und beendete damit für JP Motorsport einen erfolgreichen Gaststart in der Deutschen GT-Meisterschaft. Die Top Ten vervollständigten Patric Niederhauser (30/CH) und Luca Engstler (22/Wiggensbach) am Steuer des Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Startnummer 15 von Rutronik Racing.

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Niklas Krütten: „Ich war beim Start nervös, kam aber gut weg. Nach ein paar Runden hat sich das Rennen an der Spitze etwas beruhigt und ich habe versucht, die Reifen für Bens Stint zu schonen. Das hat geklappt, sodass Ben den Sieg perfekt machen konnte. Ich kann es noch gar nicht fassen, nach dem ersten Erfolg am Samstag erneut gewonnen zu haben. Es ist einfach unglaublich.“

Ben Green: „Niklas hat einen tollen Job gemacht. Ich konnte das Rennen von vorn kontrollieren und mein eigenes Tempo fahren. Ich hätte nie damit gerechnet, in meiner ersten Saison ganz vorn im ADAC GT Masters zu stehen.“

Nicky Catsburg: „Ich habe den ganzen Tag über versucht, Niklas nervös zu machen, damit ich den Start gewinne. Aber leider ist der Junge cool geblieben. Die beiden waren einfach zu stark und haben einen super Job gemacht. Mein Ziel war es, den Abstand möglichst klein zu halten und durch den Boxenstopp nach vorn zu kommen. Aber auch das hat nicht funktioniert.“

Jesse Krohn: „Wir sind immer noch dabei, das Auto optimal zu verstehen. Wir hatten keine Probleme und sind ein gutes Rennen gefahren. Aber die beiden Youngster waren heute einfach nicht zu schlagen.

Quelle: ADAC Motorsport

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