Vorzeitige Titelverteidigung von Charles Weerts und Dries Vanthoor mit Audi

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Bereits vor dem Finale stehen Charles Weerts und Dries Vanthoor im Audi R8 LMS als Sprint-Meister der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS fest. Drei Siege feierten Teams mit dem Audi R8 LMS in Europa beim ADAC Racing Weekend und einen in den USA bei der GT America. Podiumserfolge des Audi R8 LMS GT4 und des Audi RS 3 LMS runden die Bilanz am letzten August-Wochenende ab.

Audi R8 LMS GT3

Vierter Sprint-Titel für eine Audi-Fahrermannschaft: Charles Weerts und Dries Vanthoor sicherten sich in Brands Hatch vorzeitig ihren zweiten Titel in Folge in der Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS. Die beiden Audi Sport-Piloten aus dem Team WRT erzielten in einem dramatischen ersten Rennen auf der britischen Berg-und-Tal-Bahn nach einer klugen Fahrt ihren vierten Saisonsieg. Weerts lag in der Anfangsphase auf Platz vier. Nachdem er beim Pflichtboxenstopp das Cockpit seinem Teamkollegen überlassen hatte, kehrte Vanthoor im Audi R8 LMS an dritter Stelle ins Renngeschehen zurück. Die beiden vor ihm liegenden Gegner lieferten sich in der Schlussphase ein hartes Duell, bei dem ein Konkurrent verunfallte. Hinter dem Safety-Car lief Vanthoor an zweiter Stelle ins Ziel ein. Die Rennleitung sprach dem vorläufigen Gewinner Raffaele Marciello anschließend die Schuld an dem Unfall zu und bestrafte ihn. Damit ging der Sieg an Charles Weerts und Dries Vanthoor. Platz drei sicherten sich ihre Teamkollegen Frank Bird/Ryuichiro Tomita als beste Silver-Fahrerpaarung in einem weiteren Audi R8 LMS. Im zweiten Sprint wahrten Weerts und Vanthoor über die gesamte Renndistanz Platz drei. Als der führende Mercedes-Pilot Timur Boguslavskiy in der letzten Runde wegen eines Reifenschadens von der Strecke abkam, rückte das Fahrerduo von Audi noch auf den zweiten Platz vor. Mit 42,5 Punkten Vorsprung sind die beiden Belgier beim Sprint-Finale in Valencia Ende September uneinholbar. Noch nie zuvor hat in dieser Rennserie eine Fahrermannschaft zwei Jahre in Folge den Titel gewonnen. Nach Enzo Ide (2016), Robin Frijns/Stuart Leonard (2017) sowie Dries Vanthoor/Charles Weerts (2020) ist dies bereits der vierte Meisterschaftssieg für Audi in der Sprintwertung. Das Team WRT hat nach 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 und 2020 zum siebten Mal den Teamtitel gewonnen. Hinzu kommt der entsprechende Erfolg 2013 in der Vorgänger-Rennserie FIA GT Series. Zugleich hegen Team und Fahrer Hoffnungen auf weitere Titel: In der Endurance-Wertung liegen Vanthoor und Weerts mit Kelvin van der Linde zwei Rennen vor Schluss an zweiter Stelle. Die Gesamtwertung aus Sprint und Endurance führen Vanthoor/Weerts mit 71,5 Zählern Vorsprung an.

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Fünf Pokale in Assen: Beim ADAC Racing Weekend in Assen gab es gleich mehrfach Grund zum Jubel. Im Goodyear-60-Langstreckenrennen gelang Salman Owega in seinem vierten Autorennen der erste Sieg. Der erst 16 Jahre alte Kölner setzte sich auf der niederländischen Rennstrecke beim Startduell gegen Mercedes-Pilot Tim Heinemann durch. Bis ins Ziel vergrößerte Owega im Audi R8 LMS von Phoenix Racing seinen Vorsprung auf 31,6 Sekunden. Ein weiterer Pokal ging ebenfalls an das Audi-Privatteam aus der Eifel: Christer Jöns und Carrie Schreiner kamen als Dritte ins Ziel. Den anschließenden ersten GTC-Race-Sprint beendete Owega als Zweiter vor Carrie Schreiner. Im zweiten 30-Minuten-Rennen war der Nachwuchsfahrer als Dritter erneut bester Audi-Privatier.

Die ersten beiden Saisonsiege: Uwe Alzen war beim zweiten Rennwochenende der Spezial Tourenwagen Trophy perfekt in Form. Nachdem ihm beim Saisonstart bereits ein dritter Platz gelungen war, blieb er auf dem Kurs von Assen unangefochten. Der frühere Profi-Pilot steuerte seinen Audi R8 LMS im ersten Sprint mit 51 Sekunden Vorsprung vor Corvette-Fahrer Jürgen Bender zu einem souveränen Sieg. Im zweiten Sprint auf der niederländischen Strecke setzte sich der Audi-Privatier mit 4,5 Sekunden Vorsprung gegen Porsche-Fahrer Ulrich Becker durch. Stefan Wieninger erreichte in einem weiteren Audi R8 LMS in beiden Sprintrennen den dritten Rang.

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Starkes Ergebnis in Road America: James Sofronas gelang am fünften Rennwochenende der gemischten Sportwagenserie GT America ein perfektes erstes Rennen. Der Teamchef und Fahrer von GMG Racing startete in Road America im Audi R8 LMS ultra von der Pole-Position. Im Verlauf des 40-Minuten-Rennens gelang ihm die schnellste Rennrunde. Am Ende gewann der Routinier mit 3,6 Sekunden Vorsprung vor Rennsport-Veteran Memo Gidley.

Audi R8 LMS GT4

Mit Slicks nach vorn: Florian Boehnisch erlebte beim ADAC Racing Weekend in Assen eine Achterbahn der Gefühle. Der Privatier war im Audi R8 LMS GT4 von Konrad Motorsport von Platz eins in den zweiten Sprint der Serie GTC Race gestartet. Auf Slicks war Boehnisch auf der zunächst feuchten Strecke chancenlos und fiel zurück. Als es abtrocknete, kämpfte er sich Position um Position zurück und erreichte am Ende den dritten Platz der GT4-Wertung.

Platz zwei im Breitensport: Am vierten Rennwochenende der Trophée Tourisme Endurance gelang dem Team Full Motorsport mit dem Audi R8 LMS GT4 ein Podiumsergebnis. Das Fahrertrio Pierre Arraou/Thibault Bossy/Nicolas Milan belegte auf dem Kurs von Ledénon nach vier Rennstunden den zweiten Platz seiner Klasse.

Audi RS 3 LMS (TCR)

Erster Sieg für Yuki Fujii: Dem Audi Team Hitotsuyama wird das vierte Rennwochenende der TCR Japan in besonderer Erinnerung bleiben. Die Vorjahres-Meister starten in diesem Jahr nur sporadisch in dieser Rennserie und hatten sich für einen Gaststart in Motegi entschieden. Im zweiten Sprint gewann der von Platz zwei gestartete Yuki Fujii im Audi RS 3 LMS das Startduell gegen seinen Vordermann Yusuke Shiotsu im Honda. Nach einer Berührung beider Rennwagen bog Fujii als Erster in die erste Kurve ein. Kurz darauf drehte sich der Audi in einer Kurve fast von der Strecke, während Verfolger Shiotsu auswich und sich dabei selbst drehte. Weitere Zwischenfälle im Feld erzwangen eine Safety-Car-Phase. Nach der erneuten Freigabe führte Fujii im Audi vor Honda-Fahrer Masayoshi Oyama, der bald von Yusuke Shiotsu überholt wurde. Zwar verringerte Shiotsu seinen Rückstand noch auf eine halbe Sekunde, kam aber nicht mehr am führenden Audi vorbei. So gelang Yuki Fujii, der sein Rennsport-Talent bei der Audi driving experience in Japan entdeckte und als bester Teilnehmer im Vorjahr erstmals ein TCR-Rennen bestreiten durfte, sein erster Sieg in der TCR Japan.

Zwei Siege in Kanada: Travis Hill war am vierten Rennwochenende der Sports Car Championship Canada unschlagbar. Der Fahrer des Teams TWOth Autosport gewann im Audi RS 3 LMS auf dem Kurs von Mirabel in beiden Rennen die TC-Wertung. Teamkollege Nick Looijmans komplettierte den Erfolg des ersten Rennens zum Doppelsieg für TWOth Autosport.

Erfolge in den Niederlanden: Max Frederik Gruhn erlebte ein gutes zweites Wochenende in der Spezial Tourenwagen Trophy. Der Privatfahrer gewann im Audi RS 3 LMS im ersten 30-Minuten-Sprint in Assen seine Klasse mit 27,7 Sekunden Vorsprung. Im zweiten Sprint musste er sich Volkswagen-Pilot Stefan Schäfer nur um 0,5 Sekunden geschlagen geben. Bereits beim Saisonauftakt hatte der Audi-Pilot einen ersten und einen zweiten Platz verbucht.

Quelle: Audi Motorsport

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