Unicorns of Love sichern sich den ersten Tagessieg beim ERWC I im Kampf um 50.000 US-Dollar Preisgeld

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Die Premiere ist gelungen: Der erste Tag des Esports Racing World Cups (ERWC) der Virtual Competition Competition (VCO) bot packende Rennaction pur und Drama bis zur letzten Runde. Die 22 teilnehmenden Teams aus aller Welt lieferten sich in den einzelnen Heats auf dem virtuellen „Mount Panorama Circuit“ von Bathurst enge Kämpfe um die besten Positionen. Am Ende eines spannenden Esports-Abends sicherte sich das Team Unicorns of Love auf der Sim-Plattform Assetto Corsa Competizione (ACC) im turbulenten Finale den ersten Tagessieg beim ERWC I. Dabei setzten sich Michael Tauscher, Tobias Gronewald und Leon Otocki (alle GER) gegen Veloce Esports mit den Fahrern James Baldwin (GBR), Eamonn Murphy (IRL) und Marko Pejic (GER) durch.

Foto: VCO Media

Für den ERWC I hat die VCO ein einzigartiges Turnier-Format entworfen: An drei aufeinanderfolgenden Tagen wird auf drei verschiedenen Plattformen gefahren, mit drei ganz unterschiedlichen Fahrzeugen und auf von der Community ausgewählten Rennkursen. Jeder Tag ist ein Turnier für sich, am Sonntag entscheidet sich zudem die Gesamtwertung, für die Ergebnisse der Teams über alle drei Tage ausschlaggebend sind. An Tag eins des ERWC I traten die Teams mit dem Mercedes-AMG GT3 an. Beim Track-Vote am frühen Freitagabend stimmten die Social-Media-User mehrheitlich für den „Mount Panorama Circuit“ ab, eine Strecke mit langen Geraden, aber auch kurvenreichen, engen Bergpassagen. Am Samstag (Tag zwei) starten die Teams auf der Plattform rFactor 2 mit dem ultraschnellen Formel-Rennwagen „Formula Pro“. Die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt am Sonntag auf iRacing, wenn die über 100 Fahrerinnen und Fahrer im Feld am Steuer des Supercars Holden ZB Commodore unterwegs sind. Alle Rennen werden jeweils ab 19.00 Uhr (MEZ) LIVE auf den Kanälen der VCO übertragen.

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Tag eins im Überblick:

Heat 1:
Bereits der Sieg im ersten Lauf ging an die Unicorns of Love, gefolgt vom Team Redline, YAS Heat, Jean Alesi Esports Academy und Rocket Simsport auf den Positionen zwei bis fünf, mit denen sie sich direkt für das Viertelfinale qualifizierten. Ins „Second Chance“-Rennen gingen: Williams Esports, Arnage Competition, Ballas Esports, Buttler-Pal Motorsports, Team Fordzilla und Carbon Simsport.

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Heat 2:
TRITON Racing setzte sich im zweiten Lauf als Sieger durch. Auf den Positionen zwei bis fünf qualifizierten sich Veloce Esports, BS+COMPETITION, R8G Esports und Top Racing direkt für das Viertelfinale. Die weiteren Teams im „Second Chance“-Rennen: CoRe SimRacing, Burst Esports, LogitechG Altus Esports, STR Racing, Apex Racing und M1RA Esports.

„Second Chance“-Rennen:
Im ereignisreichen „Second Chance“-Rennen auf dem „Mount Panorama Circuit“ sicherten sich Williams Esports und Carbon Simsport die ersten beiden Plätze und damit den Einzug ins Viertelfinale. Für die übrigen zehn Teams war der erste Tag des ERWC I dagegen beendet: Sie schieden aus und greifen an Tag zwei wieder ins Geschehen ein.

Foto: VCO Media

Viertelfinale:
Im Viertelfinale lieferten sich zwölf Teams ein 15-minütiges Rennen um die ersten sechs Positionen, die den weiteren Weg ins Halbfinale bedeuteten. Mit dem erneut großen Feld an Fahrzeugen waren es weitere actionreiche 15 Minuten mit einigen Zwischenfällen auf der anspruchsvollen Rennstrecke. Am Ende setzten sich die Unicorns of Love knapp vor BS+COMPETITION und Top Racing durch. Auf den Positionen vier bis sechs qualifizierten sich außerdem Veloce Esports, Team Redline und R8G Esports für das Halbfinale. Dagegen schieden YAS Heat, TRITON Racing, Williams Esports, Jean Alesi Esports Academy, Rocket Simsport und Carbon Simsport aus.

Halbfinale:
Sechs Teams mit insgesamt 18 Fahrzeugen kämpfen um zwei Plätze für das Finale – so lautete die Ausgangslage im Halbfinale. Während der 15 Rennminuten änderten sich Punktestand und Positionen ständig, so dass erst mit der Zielflagge endgültig feststand, welche Teams weiterkommen sollten. Für das Finale qualifizierten Veloce Esports und die Unicorns of Love. Ausgeschieden: Team Redline, BS+COMPETITION, Top Racing und R8G Esports.

Finale:
Zehn Minuten pro Lauf, umgekehrte Startaufstellung in Teil zwei und „Best-of-Three“ – so der Modus im Finale. Lange sah es so aus, als ob der Tagessieg bereits nach zwei Läufen entschieden wäre. Nach dem Sieg in Rennen eins lagen die Unicorns of Love auch im zweiten Rennen bis kurz vor Schluss vorne. Doch ein Ausritt Tauschers ins Kiesbett stellte wenige Sekunden vor dem Ende alles wieder auf den Kopf, und Veloce Esports glich aus auf 1:1. Nun musste die Entscheidung im dritten Teil des Finales fallen. In den spannenden letzten zehn Minuten lieferten sich die beiden Teams erneut ein enges Duell. Am Ende machte Tauscher als Rennsieger sein Missgeschick wieder wett, sein Team Unicorns of Love hatte in der Gesamtabrechnung gegen Veloce Esports knapp die Nase vorn und sicherte sich den ersten Tagessieg im ERWC I.

Foto: VCO Media

Stimmen der Sieger:

Michael Tauscher (Unicorns of Love): „Es fühlt sich fantastisch an. Ich habe nicht gedacht, dass wir dieses Turnier gewinnen können. Wir haben praktisch erst heute mit dem Training richtig begonnen, als wir wussten, dass wir in Bathurst fahren. Wir haben einfach versucht, aus allem das Maximum herauszuholen. Es gab Höhen und Tiefen, wie das zweite Rennen im Finale, als ich meine Traktionskontrolle ausgeschaltet habe. Das war herzzerreißend. Wir waren so nah dran am Sieg, und dann schien alles wegzubrechen. Aber dann haben wir es doch noch geschafft! Ich denke, dass wir heute alles richtiggemacht haben. Gratulation an Veloce Esports und die anderen Teams, die so weit gekommen sind.“

Tobias Gronewald (Unicorns of Love): „Am Ende freue ich mich riesig, dass wir gewonnen haben, denn es war ein so hartes Finale. Es war wie eine Achterbahnfahrt, denn wir wussten nie, was in der nächsten Runde oder im nächsten Rennen passiert. Im zweiten Finalrennen hatten wir den Sieg schon fast in der Tasche, aber dann hat Michi entschieden, die Traktionskontrolle auszuschalten und sich in der letzten Runde gedreht. Das hat einem das Herz gebrochen, denn wir waren nur fünf Meter vom Sieg weg. Doch zum Glück haben wir ihn am Ende geholt, und natürlich bin ich sehr happy für alle, für Michi, für Leon und das gesamte Team hinter uns. Das haben wir gemeinsam erreicht. Das Format ist völlig anders als das, was wir normalerweise gewohnt sind. Im vergangenen Jahr sind wir Langstreckenrennen gefahren, aber in diesem Format gibst du in den Qualifyings und den Rennen fast die ganze Zeit Vollgas. Von daher hat dieses Format eine ganz andere Atmosphäre und ist ziemlich nervenaufreibend.“

Leon Otocki (Unicorns of Love): „Mein Start in Rennen zwei war einer der positiven Dinge, die ich heute einbringen konnte, aber ich muss zugeben, dass ich heute nicht so schnell war. Bei diesem Start habe ich einfach meinen Kopf ausgeschaltet, habe alles versucht, was ich konnte, und das hat scheinbar funktioniert. Wir waren auf dem Weg zum Sieg, aber dann hat sich Michael über etwas beklagt. Er sagte ‚oh no!’ Und dann kam ich über den Hügel und sein Auto hat mich angeschaut. Da dachte ich mir, okay, das ist Pech, machen wir es im letzten Rennen.“

Die Teams beim ERWC I im Überblick:

Apex Racing Team
Arnage Competition
Ballas Esports
BS+COMPETITION
Burst Esports
Buttler-Pal Motorsport
Carbon Simsport
CoRe SimRacing
Jean Alesi Esports Academy
Logitech G Altus Esports
M1RA Esports
R8G Esports
Rocket Simsport
STR Racing
Top Racing
Team Fordzilla
Team Redline
TRITON Racing
Unicorns of Love
Veloce Esports
Williams Esports
YAS Heat

Quelle: VCO Media

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