Überholen für Fortgeschrittene: Dirk von Zitzwitz auf Wiedergutmachungstour bei der „Dakar“

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Es gab viel zu tun – Scheich Khalid Al-Qassimi und Dirk von Zitzewitz haben sich nach dem enttäuschend-ernüchternden ersten Tag der Rallye Dakar aufgemacht, sich wieder eine „normale“ Startposition zu erarbeiten. Das Duo fuhr auf der zweiten Etappen des Wüstenklassikers auf Tagesrang 29 nur rund 36 Minuten langsamer als die Tagessieger Sébastien Loeb/Fabian Lurquin (FRA/BEL, Prodrive). Und das, obwohl von Startposition 72 unter den Autos aus viel Überholarbeit angesagt war. Das Terrain war zudem alles andere als leicht zu nehmen – nasser, schwerer Sand prägte die Prüfung, die zu zwei Dritteln aus Pisten und zu einem Viertel aus Dünen bestand.

Scheich Khalid Al-Qassimi / Dirk von Zitzewitz (ARE / GER), Peugeot. Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Die Marathon-Etappe, zu der diese zweite Sonderprüfung den Auftakt bilden sollte, wurde vom Veranstalter A.S.O. (Amaury Sport Organisation) wegen heftiger Regenfälle umgebaut. Statt auf der ürsprünglichen Route. die nach al-Artawiyah ins Marathon-Biwak führen sollte, leiteten die Organisatoren die Teilnehmenden nach al-Qaisumah um. Grund war ein bis zu einen Meter unter Wasser stehendes Marahton-Biwak. Die dritte Etappe führt deshalb am Dienstag in einer Schleife um al-Qaisumah. Beide Wertungsprüfungen blieben unverändert.

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Dirk von Zitzewitz: „Die 340 Kilometer haben wir gut hinter uns gebrascht. Wir sind gefühlt als 200. Fahrzeug auf die Strecke gegangen, haben rund 60 Teilnehmende aus allen Kategorien überholt. Die Dünen waren super weich. Alles in allem hat Scheich Khalid Al-Qassimi einen tollen Job hinter dem Lenkrad gemacht. Jetzt freue ich auf das Biwak, auch wenn das noch 270 Kilometer weg ist. Auf der dritten Etappe wird es vermutlich wieder eine bekannte Gegend, wieder mit viel Variantenreichtum und wieder mit nahezu 100 Prozent Sand sein. Es werden viele Dünen dabei sein und ich rechne auch mit anspruchsvoller Navigation. Wie schon in den vergangenen Tagen hängt der Schwierigkeitsgrad von Kleinkeiten ab – ein paar Kilometer in die ein oder andere Richtung, und der Charakter ändert sich grundlegend. Bin gespannt, was uns der Veranstalter zumuten wird.“

Ausblick
Etappe 03 (al-Quaisumah–al-Qaisumah)

Scheich Khalid Al-Qassimi / Dirk von Zitzewitz (ARE / GER), Peugeot. Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Prüfungskilometer: 368 km
Gesamtdistanz: 555 km
Start/Ziel: 07:55/11:45 Uhr (MEZ)

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Der ursprünglich zweite Teil einer Marathon-Etappe ohne nächtlichen Service durch die Teams hat sich stark verändert, auch wenn die Wertungsprüfung identisch geblieben ist: Mit dem Wegfall des Marathon-Elements sind auch taktische Überlegungen zur Schonung von Material, Reifen und Co. perdu. Jetzt führt die Etappe in einer Schleife um al-Qaisumah.

Quelle: Gerdes Media

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