TOYOTA GAZOO Racing-Trio Kämpft um die Spitze in Schweden (Video)

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Das TOYOTA GAZOO Racing World Rally Team hat alle drei Fahrer unter den ersten vier, die nach dem Eröffnungstag der Rallye Schweden nur 8,8 Sekunden zurückliegen. Auf den schneebedeckten Hochgeschwindigkeitsstraßen gewannen Elfyn Evans, Kalle Rovanperä und Esapekka Lappi alle Etappen der GR YARIS Rally1 und übernahmen jeweils eine Kurve in Führung.

Lappi hat einen guten Start in seine erste Veranstaltung in den Farben des Teams seit 2018 hingelegt und sich bereits auf der zweiten der sieben Etappen des Tages einen Etappensieg und die Rallye-Führung gesichert: Kamsjön, die mit 27,81 Kilometern längste Prüfung des Wochenendes. Rovanperä gewann dann in SP3 die Oberhand, war aber auf der Nachmittagsrunde im Nachteil, als er neue Spuren für seine Konkurrenten machen musste, während er als Erster auf der Straße lief. Evans begann den Nachmittag mit einem Etappensieg in SP4, um die Führung zu übernehmen, und hielt sie bis zum Abschlusstest des Tages, als er aufgrund von Reifenverschleiß Zeit verlor.

2022 FIA World Rally Championship / Round 02 / Rally Sweden 2022 / 24-27 February 2022 // Worldwide Copyright: Toyota Gazoo Racing WRT

Rovanperä beendete den Tag stark und holte einen weiteren Etappensieg in SS7, um den zweiten Gesamtrang zu belegen, nur 4,3 Sekunden von der Spitze entfernt. Evans ist Dritter, weitere 3,1 Sekunden entfernt, Lappi 1,4 Sekunden weiter hinten auf dem vierten Platz.
Es gibt vier GR YARIS Rally1-Autos unter den ersten sechs, wobei Takamoto Katsuta in seinem TGR WRT Next Generation-Start Sechster ist.

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Stimmen:
Jari-Matti Latvala (Teamchef)
„Es war ein sehr aufregender Tag, um die Rallye Schweden zu beginnen. Wir können mit der Leistung unserer Autos und unserer Fahrer zufrieden sein, und obwohl wir am Ende des Tages nicht ganz in Führung liegen, sind die Abstände sehr gering. Viele Fahrer haben noch die Möglichkeit zu gewinnen und Kalle, Elfyn und Esapekka sind alle absolut darunter. Kalle hat als erstes Auto auf der Straße, die hier bekanntlich ziemlich schwierig ist, einen wirklich guten Job gemacht, aber er hat sehr gut gekämpft. Elfyn hat heute Nachmittag ebenfalls hart gepusht und kam sofort zurück in den Kampf. Und ich freue mich sehr über die Leistung von Esapekka, wenn man bedenkt, dass er nicht in der gleichen Wettkampfroutine war wie die anderen.“

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Elfyn Evans (#33)
„Ich bin mit meinem Tag nicht ganz zufrieden. Heute Morgen fühlte ich mich nicht ganz im Einklang mit allem und ich hatte das Gefühl, ich hätte ein bisschen besser laufen können. Der Nachmittag begann bei schwierigen Bedingungen ziemlich gut, aber wir haben wahrscheinlich etwas mehr aus den Reifen herausgeholt, als mir lieb war. Dafür haben wir in der Schlussetappe einen Preis bezahlt, der mit frischem Eis und vielen Kreuzungen rutschig und die Beschleunigung schwierig war. Das Reifenmanagement auf Schnee ist etwas, an dem ich seit letztem Jahr zu arbeiten versuche, und es gibt eindeutig noch etwas zu tun. Aber für morgen sind wir trotzdem gut aufgestellt.“

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Kalle Rovanperä (#69)
„Ich bin wirklich glücklich, heute Abend in dieser Position zu sein. Es war ein besserer Tag, als ich aufgrund unserer Straßenposition erwartet hatte. Besonders die Morgenrunde war gut: Wir waren voll im Kampf und das Auto hat bei diesen Bedingungen gut funktioniert. Wir hatten erwartet, dass der zweite Pass schwieriger wird, und das war er auch. An einigen Stellen war es wirklich schwierig, wie in der ersten Etappe der Schleife mit riesigen Spurrinnen. Aber wir haben es ganz gut ohne Fehler hinbekommen und am Ende des Tages mit einem guten Reifeneinsatz etwas Zeit zurückgewonnen. Morgen haben wir den gleichen Startplatz wie unsere Konkurrenten und können hoffentlich gegen sie kämpfen und weitermachen.“

Esapekka Lappi (#4)
„Es war ein guter Comeback-Tag für mich. Kein perfekter Tag, aber nah dran. Es ist so schön, im Kampf um das Podium zu sein, das vorher das Ziel war, und vielleicht noch um den Sieg zu kämpfen. Der Abstand beträgt weniger als zehn Sekunden, da kann alles passieren. Es war wirklich schön, diesen Etappensieg bereits heute Morgen zu holen, das gab uns zusätzlichen Schub für den Tag. Ich habe es mir heute noch im Auto gemütlich gemacht und ein paar Dinge mit dem Setup ausprobiert: Die Mehrleistung des Hybrids fühlt sich verrückt an, besonders auf den kleineren Straßen. Aber ich werde für morgen bereiter sein als für heute Morgen.“

Stand Freitag:
1 Thierry Neuville/Martijn Wydaeghe (Hyundai i20 N Rally1) 1h02m31.2s
2 Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (Toyota GR YARIS Rally1) +4.3s
3 Elfyn Evans/Scott Martin (Toyota GR YARIS Rally1) +7.4s
4 Esapekka Lappi/Janne Ferm (Toyota GR YARIS Rally1) +8.8s
5 Oliver Solberg/Elliott Edmondson (Hyundai i20 N Rally1) +28.1s
6 Takamoto Katsuta/Aaron Johnston (Toyota GR YARIS Rally1) +1m18.9s
7 Adrien Fourmaux/Alexandre Coria (Ford Puma Rally1) +1m32.9s
8 Gus Greensmith/Jonas Andersson (Ford Puma Rally1) +1m48.1s
9 Andreas Mikkelsen/Torstein Eriksen (Škoda Fabia Rally2 evo) +3m08.9s
10 Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (Volkswagen Polo GTI R5) +3m13.0s

Quelle: Toyota Gazoo Media

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