Team Deutschland verteidigt seinen Titel im BenQ MOBIUZ Cup of Nations

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Team Deutschland hat nach der Premiere im vergangenen Jahr auch die zweite Auflage des BenQ MOBIUZ Cup of Nations presented by VCO gewonnen. Maximilian Benecke, Patrik Holzmann, Christopher Dambietz und Alexander Thiebe setzten sich beim zweitägigen Event auf der führenden Sim-Plattform iRacing gegen 15 andere Nationalteams durch. Die Teilnehmer zeigten spektakuläre Action und bewiesen ihre Vielseitigkeit am Steuer vieler verschiedener Rennfahrzeuge auf unterschiedlichen Strecken. Team Deutschland erhielt für seinen Triumph ein Preisgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar. Insgesamt wurden 25.000 US-Dollar ausgeschüttet.

Team Germany – Maximilian Benecke, Patrik Holzmann, Christopher Dambietz, Alexander Thiebe, iRacing. Foto: VCO Media

In den vier Finalrennen am Sonntag zeigte das deutsche Quartett mit drei Siegen eine souveräne Vorstellung und setzte sich mit 463 Punkten klar gegen die Mannschaften aus Großbritannien und Russland durch. Benecke gewann den ersten und den letzten Lauf, zunächst im Porsche auf dem Kurs in Montréal, später im LMP2-Fahrzeug auf dem virtuellen „Sebring International Raceway“. Mit allen vier Fahrern in den Top-7 legte das deutsche Quartett bereits im ersten Rennen den Grundstein für den Gesamtsieg. Am Steuer eines NASCAR-Rennwagens überquerte Holzmann im zweiten Lauf auf dem Oval in Homestead als Erster die Ziellinie. Lediglich im Rallycross-Event gab es in Alexej Nesov vom Team Russland einen anderen Sieger.

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Apropos Rallycross: Auch das „Last-Chance-Race“ im Halbfinale, in dem die letzten Finalplätze vergeben wurden, fand auf dem Rallycross-Kurs statt – und Team Deutschland war danach eigentlich schon ausgeschieden. Doch das Quartett profitierte von einer nachträglichen Strafe gegen das Team Italien und sicherte sich glücklich den allerletzten Startplatz im Finale. Diesen nutzten Benecke, Holzmann, Dambietz und Thiebe dann jedoch optimal aus.

Team Belgium – Jonathan Poulet, Ludwig Ghidi, Kenny Roosens, Sacha GorlŽ, Play-off Race,ÊiRacing. Foto: VCO Media

In der Gruppenphase am Samstag waren insgesamt 16 Nationen gegeneinander angetreten. Nach drei Rennen sowie dem „Playoff Race“ schieden Ungarn, Tschechien, die Niederlande, Norwegen, Australien und Belgien vorzeitig aus. Im Finale waren neben Deutschland, Großbritannien und Russland noch Frankreich, die USA, Spanien und Japan am Start. Im Halbfinale schieden Italien, Portugal und Polen aus.
 

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Reaktionen der Sieger:

Maximilian Benecke: „Wir dachten eigentlich schon, dass wir raus sind, und hatten viel Glück mit der Entscheidung der Rennkommissare im ‚Last-Chance-Race‘. Danach haben wir aber abgeliefert. Dass erste Finalrennen war entscheidend. Mit allen vier Fahrern in den Top-7 ins Ziel zu kommen, hat uns alle Türen geöffnet. Der Cup of Nations ist definitiv eines meiner Lieblingsformate, und ich denke, dass wir als Team Deutschland einen super Job gemacht haben.“

Christopher Dambietz: „Die Tatsache, dass wir alle für das Team Redline fahren, macht die Zusammenarbeit natürlich leichter. Wir haben die Vorbereitung auf die Fahrzeuge und Rennformate gut untereinander aufgeteilt, so dass jeder seine Stärken ausspielen konnte. Trotzdem hatten wir zwischendurch unsere Probleme. Vor allem das Rallycross war unsere Zitterdisziplin. Dort haben Maximilian und Alexander aber einen super Job gemacht. Patrik und ich haben uns auf die High-Downforce-Rennen fokussiert.“

Patrik Holzmann: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir uns nach diesem schwierigen Start in den Tag mental wieder zusammenreißen konnten. Es ging eigentlich so gut los. Ich lag im Halbfinale in Führung, doch dann haben wir viele Fehler gemacht. Mir war nicht klar, dass auch ein zweiter Platz zum Weiterkommen gereicht hätte, also habe ich meine Führung zu hart verteidigt und mich gedreht. Da wäre uns der ganze Tag fast um die Ohren geflogen. Danach haben wir uns aber wieder auf unsere Stärken besonnen und wussten, dass wir die Pace hatten, um zu gewinnen. Im Finale haben wir dann perfekt zusammengearbeitet.“

Alexander Thiebe: „Ich finde das Format des Cup of Nations großartig. Du musst dich innerhalb weniger Minuten vom Formel-1-Auto auf das Rallycross-Fahrzeug umstellen. Das ist eine riesige Herausforderung. Hier haben wir so irre Kombinationen aus Fahrzeugen und Rennstrecken – so etwas machen wir normalerweise nie. Und gerade deshalb ist es so cool, das einmal im Jahr zu erleben.“

Quelle: VCO Media

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