Rast gewinnt das Samstagsrennen der DTM in Imola

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René Rast ist endgültig zurück in der DTM! Nach einem Jahr Pause in der Saison 2021 und einem ersten Podium am Lausitzring sicherte sich der dreimalige Meister in Imola seinen ersten Sieg seit 587 Tagen. Damals hatte der Deutsche im November 2020 seinen dritten Titel in Hockenheim perfekt gemacht. Im italienischen Glutofen mit Temperaturen weit über 30 Grad blieb der ABT Audi-Pilot cool und fuhr zu einem Start-Ziel-Sieg. Platz zwei ging an Markenkollege Nico Müller (SUI) vom Team Rosberg, auf Rang drei kam Mirko Bortolotti (GRT Lamborghini) ins Ziel. Der Italiener entriss kurz vor dem Ende des Rennens Thomas Preining (AUT) und dem KÜS Team Bernhard das erste Podium für Porsche in der DTM.

DTM Imola. Foto: DTM Media

Rast war natürlich überglücklich: „Überragend! Es war einfach ein perfektes Rennen: Start, Pitstop, Rennen, alles lief reibungslos. Es war sehr, sehr heiß, man muss ständig kämpfen im Auto.“ Auch Bortolotti war mehr als zufrieden: „Absolut unglaublich. Die Strategie, lange draußen zu bleiben und am Ende mit frischen Reifen anzugreifen, ging voll auf. Riesiger Dank ans Team!“

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In der Meisterschaftswertung führt weiter Sheldon van der Linde (RSA/Schubert BMW) mit 70 Punkten, der als Achter hinter dem besten BMW-Piloten Marco Wittmann (GER) immerhin vier Zähler sammelte. Allerdings schrumpfte sein Vorsprung auf Bortolotti auf drei Zähler. Auf Platz drei liegt Müller mit 58 Punkten, dahinter liegt jetzt schon Rast, der auf 49 Zähler kommt.

Das Rennen bei heftiger Hitze in Imola verlangte Piloten und Boliden alles ab. Dabei schaffte es Rast, den Start für sich zu entscheiden und danach trotz der Temperaturen cool zu bleiben. Pech hatte Timo Glock bei seinem DTM-Comeback: Der Gaststarter vom BMW Team Ceccato Racing musste nach einem Kontakt in der ersten Runde unverschuldet seinen beschädigten M4 gleich wieder abstellen.

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Mirko Bortolotti (ITA), Lamborghini, Grasser Racing. Foto: DTM Media

Im weiteren Verlauf machte vor allem Bortolotti auf sich aufmerksam. Der GRT-Pilot musste wegen einer Startplatzstrafe von Rang 16 ins Rennen gehen, lieferte mit perfekter Strategie und kompromisslosen Überholmanövern eine starke Aufholjagd und sicherte so das Podium für Lamborghini. Weniger gut lief es für Ferrari beim Heimrennen: Nick Cassidy (NZL) wurde im AlphaTauri AF Corse 14., Felipe Frage fiel im Red Bull AF Corse aus. Bester Mercedes-AMG-Pilot war Maro Engel (GER) vom Team GruppeM, der als Zehnter noch einen Punkt holte.

Quelle: DTM Media

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