Przygonski und Gottschalk beenden die erste „Dakar“-Woche in den Top Fünf

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Als Gesamtfünfte in den Ruhetag – Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk haben sich mit einer starken Leistung bei der Rallye Dakar 2022 weiter verbessert. Zum Abschluss der ersten „Dakar“-Woche schlugen sich die „Dakar“-Vierten des Vorjahres bei kniffliger Navigation wacker – obwohl sie über weite Strecken zu den drei ersten Fahrzeugen auf der Strecke gehörten und die abschließenden Kilometer sogar gemeinsam mit den souveränen Spitzenreitern im Gesamtklassement, Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota), Pionierarbeit leisteten. Auch auf der sechsten Etappe profitierten die später gestarteten Teams von der Wegsuche der vowegfahrenden. Al-Attiyah/Baumel waren als siebtes, Przygonski/Gottschalk als fünftes Auto gestartet, erreichten jedoch mit einer Gruppe von sechs Autos innerhalb von 15 Sekunden als erste das Ziel. Der Tagessieg ging an Orlando Terranova/Daniel Oliveras Carreras (ARG/ESP, Prodrive) von Startposition 18 aus.

Jakub „Kuba“ Przygonski (POL), Mini JCW Buggy. Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Die sechste Etappe forderte Fahrer, Beifahrer und Technik vor dem Ruhetag am Samstag noch einmal nach Kräften: Knifflige Navigation zu Beginn der Wertungsprüfung sorgte für Bewegung im Klassement. Offenes Gelände mit zahlreichen sich kreuzenden Pfaden bildeten den Auftakt, ehe schnellere Pisten eine „Abwechslung“ boten. Den Schlusspunkt setzten 40 Kilometer Dünen der ersten und zweiten Kategorie. Insgesamt lag der Dünenanteil auf dem Teilstück von und nach Riad bei 18 Prozent. Den Löwenanteil bildeten 71 Prozent Schotter.

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Jakub „Kuba“ Przygonski: „Eine gute Stage! Vorallem, weil wir die Navigationsfehler der Vorausfahrenden nicht gemacht haben. Im mittleren Abschnitt hat das Auto Leistung verloren – aber wir hatten Glück, dass der letzte Teil in den Dünen war. Wir sind dann in einer Gruppe von Autos über die Dünen ins Ziel gekommen – das war ein bisschen wie im Motocross. Jetzt freuen wir uns auf den Ruhetag, damit wir körperlich und das Auto technisch tiptop in Schuss in die zweite Woche gehen.“

Timo Gottschalk: „Wir sind froh, dass wir ohne größere Probleme durch diese letzte Stage vor dem Ruhetag gekommen sind. Teilweise haben wir die Route mit eröffnet, was in einem großen Fight in den Dünen endete. Leider hatten wir in der zweiten Hälfte der Sonderprüfung leichte Motorprobleme, aber wie man so schön sagt: Fehlende Leistung wird durch fahrerisches Können ausgeglichen – Kuba war heute super.“

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Informationen Rallye Dakar 2022

Vorläufiger Gesamtstand nach Etappe 06
01 Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota) 20:37.24 Std.
02 Yazeed Al-Rahji/Michael Orr (KSA/GBR, Toyota) 21:27.43 Std.​
03 Sébastien Loeb/Fabian Lurquin (FRA/BEL, Prodrive) 21:27.49 Std.
04 Lucio Alvarez/Arman Monleon (ARG/ESP, Toyota) 21:44.22 Std.
05 Jakub „Kuba“ Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER, Mini) 21:53.49 Std.

Prüfungskilometer: 2.154 von 4.123 km
Verbindungsetappen: 2289 von 4.282 km
Gesamtkilometer: 4.443 von 8.405 km

Quelle: Gerdes Media

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