Platz zwei – Przygonski und Gottschalk mit gutem Start in die Abu Dhabi Desert Challenge

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Wenn entgegenkommende Kamele der größte Aufreger der ersten beiden Rallye-Tage ist … – dann bedeutet das genau zwei Dinge. Erstens: Man ist mittendrin im Emirat Abu Dhabi, Sand, Dünen, Weite inklusive. Zweitens: Sportlich läuft alles nach Plan, auch wenn die Wüstenschiffe als Gegenverkehr im Tunnel natürlich Zeit kosteten. Jakub „Kuba“ Przygonski (POL) und Timo Gottschalk (GER) haben einen guten Auftakt in den kleinen Klassiker erwischt. Zweimal Platz zwei hinter Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Werks-Toyota), Platz zwei im Gesamtklassement noch vor Lucio Alvarez/Armand Monleon (ARG/ESP, Toyota) und Yazeed Al-Rahji/Michael Orr (KSA/GBR, Toyota) – gute Resultate für das polnisch-brandenburgische Duo im X-raid-Mini-Buggy.

Dünen, Dünen, Dünen – Abu Dhabi erfüllt alle Erwartungen

Jakub „Kuba“ Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER), Mini JCW Buggy. Foto: MCH Photo

Lange Tage mit Dünenquerungen über Dünenquerungen – und immer eine Lkw-Ladung Sand unter dem Auffahrschutz: Die Abu Dhabi Desert Challenge übt ungemein, vor allem, was das Fahren auf körnigem Untergrund angeht. Für den Fahrer bedeutet das wenig Verschnaufpausen, der Beifahrer findet dagegen genug Gelegenheit, die nächste Ansage in Sachen Navigation vorzubereiten. Eine ideale Vorbereitung auf den großen Wüstenklassiker im Januar: die Rallye Dakar. Przygonski/Gottschalk nutzen darüber hinaus die Gelegenheit, sich Kilometer für Kilometer besser auf den X-raid-Mini-Buggy einzuschießen.

Jakub „Kuba“ Przygonski: „Die Desert Challenge ist eine wirklich schöne Rallye und ich genieße es, hier zu starten. Wir gewöhnen uns mit jedem Tag mehr an das Auto, was wichtig ist. Und wir identifizieren Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Das Terrain ist alles andere als leicht, viele Dünen, vor allem am heutigen zweiten Tag. Etwa 100 Kilometer mit scharf abfallenden Dünen, die schwer zu lesen waren. Hier eine gute Linie zu finden ist schwierig. Aber wir genießen das und fühlen uns immer wohler. Navigation passt auch – wie immer, dank Timo. So kann es weitergehen.“

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Jakub „Kuba“ Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER), Mini JCW Buggy. Foto: MCH Photo

Timo Gottschalk: „Recht lange Tage hier in Abu Dhabi, besonders der zweite, an dem es 320 Kilometer und viereinhalb Stunden beinahe ausschließlich durch Dünen ging. Man hat schon jetzt das Gefühl, dass man die Ladung Sand für das gesamte Jahr schon bekommen hat – es erwarten uns allerdings noch drei weitere Tage mehr. Auf den extrem langen Passagen in den Dünen ist Konzentration gefragt, gerade weil man als Beifahrer kaum etwas zu sagen hat und das Terrain immer gleich ist. Wir geben unser Bestes und gewöhnen uns immer mehr an das Auto, was vor allem mit Blick auf die ‚Dakar‘ wichtig ist.“

 

 

Zwischenstand  (nach 02 von 05 Etappen)
01. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota), 7:55.16,0 Std.
02. Jakub „Kuba“ Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER, Mini), 8:01.23,0 Std.
03. Lucio Alvarez/Armand Monleon (ARG/ESP, Toyota), 8:12.09,0 Std.

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Tagessiege  (nach 02 von 05 Etappen)
Etappe 01: Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota)
Etappe 02: Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota)

Distanzen  (nach 02 von 05 Etappen)
Prüfungskilometer: 595,45 von 1.357,35 km
Verbindungsetappen: 241,97 von 591,31 km
Gesamtkilometer: 837,42 von 1.948,66 km

Quelle: Gerdes Media