Pirelli F1-Pressemitteilung: Der Große Preis von Ungarn 2021 / Vorschau

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Die erste Hälfte der Saison 2021 endet in Ungarn, vor der traditionellen Sommerpause der Formel 1, mit der Nominierung der drei Mischungen aus der Mitte der Range: die Mischung C2 für den P Zero White (Hart), C3 für den P Zero Yellow (Medium) sowie C4 für den P Zero Red (Soft). Nach dem in Silverstone eingeführten Sprint-Qualifying-Format kehren in Ungarn das übliche Wochenendformat und die bekannten Reifenregeln zurück.

Die Nominierung für Ungarn ist exakt dieselbe wie im vergangenen Jahr. Die Strecke stellt keine besonders hohen Anforderungen an die Reifen, wobei die Mischungen aus der Mitte des Portfolios gut für die enge und kurvenreiche Strecke geeignet sind, insbesondere bei warmem Wetter.

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STRECKEN-CHARAKTERISTIK

Im Gegensatz zu den weitläufigen und schnellen Kurven von Silverstone fühlt sich der Hungaroring fast wie eine Kartbahn an: Die Strecke ist eng, altmodisch und hat eine permanente Abfolge von Kurven. Das bedeutet, die Reifen müssen pausenlos arbeiten.

Überholen ist auf der Strecke knifflig. Das ist ein wichtiger Faktor bei der Planung der Rennstrategie, denn die Position auf dem Track ist entscheidend.

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Aufgrund der hohen Sommertemperaturen und der Tatsache, dass die Strecke in einem quasi natürlichen Amphitheater liegt, ist die Luftströmung sehr gering: Das macht den Großen Preis von Ungarn zur harten Arbeit für die Autos und die Fahrer.

Der Hungaroring hat in der Vergangenheit eine Reihe unterschiedlicher Strategien gesehen: Im vergangenen Jahr wurden zu Beginn des Rennens wegen des Regens die Regen- und Intermediate-Reifen eingesetzt. 2019 wurden (mit der gleichen C2-, C3- und C4-Reifennominierung) sowohl Ein- Stopp- als auch Zwei-Stopp-Strategien eingesetzt, wobei Lewis Hamilton mit einem Zwei-Stopper das Rennen in einem spannenden Finale gewann. Die Teams haben viel Erfahrung und Daten auf dieser Strecke, weil sie seit 1986 Teil des Kalenders ist.

FORMEL 3: DAS IST ZU ERWARTEN

In der Formel 3 wird nur eine Reifenmischung pro Rennen verwendet. In Ungarn ist es der P Zero Yellow (Medium), das gilt auch für die im freien Training eingesetzten Übertrag-Reifen aus dem vorherigen Rennen in Österreich. In diesem Jahr, mit drei Rennen pro Wochenende, erhalten die Formel 3 Piloten jeweils fünf Sätze der Slicks sowie zwei Sätze der Regenreifen. Der Medium- Reifen wurde aus denselben Gründen ausgewählt wie die Reifenmischungen aus der Mitte der Formel 1 Range für den Grand Prix: Er bietet eine hervorragende Allround-Anpassungsfähigkeit an die konstanten Kurvenanforderungen des Hungarorings, auch bei heißem Wetter.

MARIO ISOLA – HEAD OF F1 AND CAR RACING

“Reifentechnisch erwarten wir keine besonders großen Überraschungen vom Hungaroring, der eine Konstante im Kalender ist und das Ende der ersten Saisonhälfte markiert. Die bestimmenden Merkmale der Strecke sind die vielen engen Kurven in schneller Folge, ohne lange Geraden zum Abkühlen der Reifen sowie das heiße Wetter. Das macht den Hungaroring tatsächlich anspruchsvoller für die Reifen, als es auf den ersten Blick scheint. So wird vor allem für die weiche Mischung ein gewisses Maß an Management erforderlich sein. Daher ist die beste Strategie nicht immer offensichtlich – je nach den individuellen Gegebenheiten führen unterschiedliche Ansätze oft zu einer ähnlichen Gesamtzeit im Rennen. Aus diesem Grund haben wir auf dem Hungaroring schon oft taktisch spannende Rennen gesehen, bei denen das Endergebnis bis zum Schluss ungewiss blieb und für die Ingenieure eine interessante Herausforderung darstellten.“

Quelle: Pirelli 

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