MIT PIRELLI ALS TITELSPONSOR VERANSTALTET DIE FORMEL 1 ERSTMALS EIN SPRINTQUALIFYING

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Mit Pirelli als Titelsponsor wird an diesem Wochenende in Silverstone Formel 1 Geschichte geschrieben: Am Samstag wird es zum ersten Mal ein Sprint- Qualifying geben, um die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag zu ermitteln. Die nominierten Reifenmischungen sind die gleichen wie beim britischen Grand Prix im vergangenen Jahr (der das erste von zwei unmittelbar aufeinander folgenden Rennen 2020 in Silverstone war): die Mischung C1 für den P Zero White (Hart), C2 für den P Zero Yellow (Medium) und C3 für den P Zero Red (Soft). Aufgrund der bekannt hohen Anforderungen der Strecke, die viel Energie durch die Reifen leiten, wurden die drei härtesten Mischungen der P Zero Formel 1 Range ausgewählt.

Die Reifen-Zuteilungen für die Wochenenden, an denen ein Sprint-Qualifying stattfindet, weichen vom Standard-Kontingent ab. Jeder Fahrer erhält 12 statt wie üblich 13 Sätze P Zero Slicks: zwei Sätze P Zero White (Hart), vier Sätze P Zero Yellow (Medium) sowie sechs Sätze P Zero Red (Soft). Dazu kommen bis zu sechs Sätze Cinturato Green (Intermediates) und drei Sätze Cinturato Blue (Regenreifen) für den Fall, dass es regnet bzw. die Strecke nass ist.

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Im Qualifying am Freitag darf nur der softe Reifen verwendet werden. Allerdings besteht keine Verpflichtung, den Grand Prix auf dem Reifen zu starten, mit dem in Q2 die schnellste Zeit gefahren wurde. Im Sprint-Qualifying am Samstag ha- ben die Fahrer freie Reifenwahl ohne verpflichtenden Boxenstopp. Die Reifen- regeln für den Grand Prix am Sonntag bleiben unverändert, abgesehen davon, dass jeder Fahrer am Start freie Reifenwahl hat.

Die neue Hinterradkonstruktion, die im freien Training in Österreich getestet wurde, wird in Silverstone ihr Renndebüt geben. Diese Hinterreifen, die eine ro- bustere Struktur, aber kein zusätzliches Gewicht aufweisen und bereits einige jener Elemente enthalten, die für die 18-Zoll-Reifen des nächsten Jahres ge- plant sind, werden von nun an bis zum Ende der Saison eingesetzt.

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STRECKEN-CHARAKTERISTIK

Silverstone ist als Hochgeschwindigkeits- und Hochenergiestrecke bekannt. Besonders die berühmten Maggots- und Becketts-Kurven üben große Kräfte auf die Reifen aus, verursacht durch seitliche Beschleunigungsspitzen von mehr als 5g, wenn die Fahrer durch den Komplex fegen, ohne dabei abzuhe- ben.

Der letztjährige britische Grand Prix wurde mit einer Ein-Stopp-Strategie Medium – Hart gewonnen: Alle drei Podiumsplatzierten hatten sich dafür entschie- den. Allerdings legte Max Verstappen, der Zweitplatzierte, einen späten Stopp für softe Reifen ein und sicherte sich den Extrapunkt für die schnellste Rennrunde.

MARIO ISOLA – HEAD OF F1 AND CAR RACING: “Es gibt viele neue Dinge, auf die man sich am Silverstone-Wochenende freuen kann: in erster Linie die Einführung des Sprint-Qualifyings für das erste von drei Rennen in diesem Jahr. Es wird die Dynamik und den Rhythmus des Wochenen- des komplett verändern und auch einen wichtigen Einfluss auf den Einsatz der Reifen haben. Es wird faszinierend sein zu beobachten, wie unterschiedlich die Teams dieses neue Reglement interpretieren um das Beste daraus machen. Wir führen zudem die neue Konstruktion des Hinterreifens ein, die in Österreich erfolg- reich und mit positivem Feedback getestet wurde. Was Silverstone selbst betrifft, so bleibt es aufgrund der vielen schnellen Kurven einer der größten Reifentests des Jahres. Das bedeutet, dass ein gewisses Maß an Reifenmanagement immer unerlässlich ist. Ein weiterer Schlüsselfaktor ist natürlich das britische Wetter, das zu dieser Zeit des Jahres bekanntlich sehr wechselhaft ist.“

Quelle: Pirelli

 

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