ISDE Tag eins – Italien übernimmt die Kontrolle

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Gastgeber Italien hat mit siegreichen Teamleistungen sowohl in der World Trophy- als auch in der Junior World Trophy-Klasse den bestmöglichen Start in die 95. Ausgabe der FIM International Six Days of Enduro (ISDE) hingelegt. Am mit Spannung erwarteten Eröffnungstag des Wettbewerbs führten die USA auch das Ergebnis der Women’s World Trophy an, wobei Josep Garcia (KTM) die schnellste Gesamteinzelleistung des Tages vorlegte.

Foto: FIM ISDE

Ein weitgehend trockener und staubiger Wettkampftag mit wenig Schockergebnissen oder unglücklichen DNFs. Andrea Verona (GASGAS), Davide Guarneri (Fantic), Thomas Oldrati (Honda) und Matteo Cavallo (TM) Am Ende des einhundertfünfundneunzig Kilometer langen, sechs Sondertesttages lag er gemeinsam an der Spitze der World Trophy-Teamergebnisse, 52,37 Sekunden vor Spanien, dicht gefolgt von den USA auf dem dritten Platz.

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Von Anfang an lieferten alle drei Nationen beeindruckende gemeinsame Leistungen ab, wobei Italien zweifellos von den starken Leistungen von Andrea Verona (GASGAS) und Matteo Cavallo (TM) unterstützt wurde. Von Anfang an hatte Verona einen knappen, absoluten Einzelvorsprung mit nur einem besonderen Test vor sich, der beim letzten Test zweimal zurückfiel und es dem Spanier Josep Garcia (KTM) ermöglichte, die Einzelergebnisse mit relativer Leichtigkeit zu toppen. Damit verhalf Garcia Spanien zu einem starken zweiten Platz.

„Ich hatte den ganzen Tag einen großen Kampf mit Josep Garcia, der wirklich gut war“, erklärte Verona am Ende des Tages. „Ich war nach dem vorletzten Test vorne und, na ja, ich hatte im letzten Test einen kleinen Sturz und verlor Zeit. Ich habe irgendwie etwas Erde in meinen Vorderradbremshebel bekommen, was bedeutete, dass die Vorderradbremse eine Weile feststeckte. Es war sehr seltsam. Dann hatten wir etwas Regen und mit der nicht so guten Bremse stürzte ich wieder. Ich bin jedenfalls glücklich. Ich hatte einen guten Tag und das Team auch.“

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Während Italien am Ende des ersten Tages die vorläufige Teamführung der World Trophy innehat, ist ihr Vorsprung alles andere als groß. Mit weniger als einer Minute Rückstand auf Italien beendeten der Spanier Jaume Betriu (KTM), Josep Garcia (KTM), Marc Sans (Husqvarna) und Cristobal Guerrero (Beta) den Tag erfolgreich, hielten den Druck auf ihre europäischen Rivalen aufrecht und schafften es, zu bleiben vor den USA.

Die USA, angeführt vom ehemaligen ISDE-Sieger Taylor Robert (KTM), belegten einen starken dritten Platz und beendeten den Tag mit unglaublich ähnlichen Gesamt-Sondertestzeiten von jedem ihrer vier Fahrer. Obwohl Robert beim Eröffnungstest stürzte, scheint das Team während des gesamten Events mit Spanien und Italien zu kämpfen.

„Ich habe mich im ersten Test richtig gut gefühlt, bin aber ziemlich hart runtergegangen und habe mir den Ellbogen ein wenig gerissen“, erklärte Robert nach dem Rennen. „Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder in meinen Rhythmus kam. Josep und Andrea waren Feuer und Flamme, aber ich hatte einen anständigen Tag und vor allem das USA Trophy Team. Der Enduro-Test war mit einer 450er nicht einfach, aber die Tests waren großartig. Uns steht eine gute Rennwoche bevor.“

Hinter den Top Drei rundete Frankreich den ersten Tag als Vierter ab, knapp dreißig Sekunden hinter den USA. Mit Schweden auf Platz fünf, unterstützt von einer beeindruckenden Fahrt von Mikael Persson (KTM), vervollständigten Kanada, Portugal, Brasilien, Tschechien und Finnland die Top Ten.

Foto: FIM ISDE

Wie schon in der World Trophy Klasse beendete Italien auch in der Junior World Trophy Kategorie den ersten Tag als Sieger. Das zeigten die drei Italiener Lorenzo Macoritto (TM), Manolo Morettini (KTM) und Matteo Pavoni (TM) mit etwas mehr als einer Minute Vorsprung auf Frankreich, das wiederum weniger als zwei Sekunden Vorsprung auf die USA hatte, ebenso wie ihre älteren Landsleute Sie konzentrieren sich diese Woche nur auf eine Sache – zu gewinnen. Teammitglied Matteo Pavoni (TM) war so schnell, dass er mit nur 21 Sekunden Rückstand auf Josep Garcia (KTM) als absoluter Zweitschnellster des Tages endete.

Frankreich ließ Italien nicht zu weit vorfahren und sicherte sich dank Luc Fargier (GASGAS), Leo Le Quere (Sherco) und Antoine Criq (Beta) einen verdienten zweiten Platz, denn auch das Trio hielt sich vor den USA. Frankreich, das eine Minute hinter Italien, aber auch knapp vor den USA liegt, hat am zweiten Tag viel zu tun. Ebenso haben sie viel zu verlieren gegen die USA, sollte einer ihrer Fahrer kostspielige Fehler machen.

Eins besser als ihre Teamkollegen der World Trophy, die den fünften Platz belegen, belegt Schweden den vierten Platz in der Junior World Trophy-Wertung vor Spanien und Finnland, wobei Chile, Portugal, die Tschechische Republik und Norwegen die Top Ten vervollständigen.

Die USA beendeten den ersten Tag mit dem größten Vorteil aller Nationalmannschaften und prägten ihre Autorität in der Women’s World Trophy-Klasse mit einem sehr beeindruckenden Ergebnis. Zusammen liegen Brandy Richards (KTM), Rachel Gutish (Husqvarna) und Britney Gallegos (Husqvarna) drei Minuten und achtzehn Sekunden vor Spanien.

Quelle: FIM Media

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