Fernziel Top Fünf – Dirk von Zitzewitz mit Scheich Khalid Al-Qassimi bei der „Dakar“

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Sie zählen nicht zu den heißen Sieganwärtern, aber … – Navigator Dirk von Zitzewitz startet an der Seite von Scheich Khalid Al-Qassimi in seine 23. Rallye Dakar. Das Arbeitsgerät des für die „Dakar“ neu formierten Duos: ein Peugeot-Buggy, mit dem Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz von 2016 bis 2018 dreimal den Wüstenklassiker für sich entschieden hatten. Al-Qassimi/von Zitzewitz setzen damit auf bewährtes Material, eingesetzt vom Team Abu Dhabi Racing. Die Konkurrenz ist groß – etwa in Form des erstmals antretenden Audi-Werksteams samt alternativem Antriebskonzept, einer Armada vom Semi-Werks-Toyota und dem Prodrive-Team, die jeweils auf Fahrzeuge nach neuem T1-plus-Reglement vertrauen, von Al-Attiyah über Peterhansel bis Sainz und Co. personell bewehrt mit den All-Stars des Marathon-Rallye-Sports. Das Fernziel für Al-Qassimi/von Zitzewitz? Die Top fünf. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Zuverlässigkeit und der berühmte Null-Fehler-Job die Schlüssel.

Und immer ein Schippe Sand unter dem Buggy – die Route

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Scheich Khalid Al-Qassimi/Dirk von Zitzewitz (ARE/GER), Peugeot: Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Die Route der Rallye Dakar führt erneut durch Saudi-Arabien, das nach Jahren in Afrika und Südamerika der dritten großen Ära des Wüstenklassikers eine Heimat bietet. Rund vier Fünftel der Wertungsprüfungen sind für die Teams neu, stets ist Sand das bestimmende Thema der zwölf Rallye-Tage, unterbrochen von nur einem Ruhetag. Nach dem Aufbruch in Dschidda führt der Weg samt Qualifying-Stage nach Ha’il zum zeremoniellen Start und den ersten Prüfungen im Norden Saudi-Arabiens. Riad im Osten des Landes ist Gastgeber des Ruhetags, über den Süden führt die Route zurück nach Dschidda im Westen.

Dirk von Zitzewitz: „Die ‚Dakar‘ 2022 wird mit Sicherheit wieder eine herausfordernde und spannende. Die einzelnen Sonderprüfungen sehen auf dem Papier einen Tick kürzer aus, daher rechnen wir mit sehr schwierigem Terrain. Auf die Kritik der Tempobolzerei zuletzt hat der Veranstalter reagiert und die Strecken technischer gestaltet. Der fahrerische Anspruch ist also höher als zuletzt. Da unter den ersten Autos zu sein wird ein harter Kampf! Mit Scheich Khalid Al-Qassimi habe ich einen soliden, guten und erfahrenen Fahrer an meiner Seite. Und mit dem schon dreimal erfolgreichen Peugeot-Buggy von Abu Dhabi Racing sind wir gut aufgestellt. Allerdings haben wir nicht das Gesamtpaket, um jeden Tag um den Sieg zu fahren, wie etwa Nasser Al-Attiyah oder andere Top-Fahrer. Es ist aber gut genug für die Top Ten, und mit Cleverness und Glück ist eventuell auch mehr drin. Unser großes Fernziel sind die Top Fünf. Aber diese Trauben hängen hoch!

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Scheich Khalid Al-Qassimi/Dirk von Zitzewitz (ARE/GER), Peugeot: Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Am Neujahrstag wird es ernst: die Rallye Dakar beginnt. Die Qualifying-Stage mit rund 19 Kilometern soll variantenreich sein. Also: technisches Gelände und auch ein paar kleine Dünen. Neu ist, dass sie anders als der bekannte Prolog wichtig für die Startaufstellung des kommenden Tages ist.“

Qualifying-Stage  (Dschidda–Ha’il)

Prüfungskilometer: 19 km
Gesamtdistanz: 829 km
Start/Ziel: 06:20/08:32 Uhr (MEZ)
Quelle: Gerdes Media
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