ERWC I – Tag zwei: Team Redline feiert im Highspeed-Thriller von Silverstone Finalsieg über R8G Esports

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Packende Rennaction auf der Sim-Plattform rFactor 2 in ultraschnellen Rennwagen und spektakuläre Rad-an-Rad-Duelle vom ersten Heat bis zum letzten Finalrennen: Auch am Samstag, dem zweiten Tag des Esports Racing World Cups (ERWC) der Virtual Competition Organisation (VCO), sorgten die 22 teilnehmenden Teams für einen spannenden Esports-Abend. Der Tagessieg auf dem virtuellen „Silverstone Circuit“ ging an Team Redline mit Kevin Siggy, Jeffrey Rietveld und Enzo Bonito. Das Trio gewann in einem nervenaufreibenden Finale gegen R8G Esports mit Marcell Csincsik, Erhan Jajovski und Maarten van Loozenord. Nach Platz drei am ersten Tag und dem Sieg am Samstag übernahm Team Redline damit auch die Führung in der Gesamtwertung des ERWC I.

Foto: VCO Media

Am zweiten Tag war Highspeed-Action angesagt: Nachdem der ERWC I am Freitagabend auf der Plattform Assetto Corsa Competizione (ACC) mit dem Mercedes-AMG GT3 als Einsatzfahrzeug gestartet war, traten die Teams am Samstagabend auf rFactor 2 im ultraschnellen Formel-Rennwagen „Formula Pro“ an. Dass in Silverstone gefahren wird, hatte die Community kurz vorher per Track Vote auf den VCO Social-Media-Kanälen entschieden.

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Abgeschlossen wird der ERWC I mit Tag drei am Sonntag, an dem die über 100 Fahrerinnen und Fahrer auf der Plattform iRacing im Supercar Holden ZB Commodore unterwegs sein werden. Dann fällt auch die Entscheidung in der Gesamtwertung. Auf die fünf besten Teams des Gesamtklassements warten noch einmal 20.000 US-Dollar Preisgeld, zusätzlich zu den jeweils 10.000 US-Dollar, die an den drei einzelnen Tagen vergeben werden. Auch die Sonntagsrennen werden ab 19.00 Uhr (MEZ) LIVE auf den Kanälen der VCO übertragen.

Tag zwei im Überblick:

Foto: VCO Media

Heat 1:
Bereits beim Start des ersten Heats gab es spektakuläre Szenen mit Drehern und Kollisionen – das gab einen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf des Abends. Von den elf Teams, die in diesem 15-minütigen Lauf antraten, qualifizierten sich die besten fünf direkt für das Viertelfinale. Bestes Team des Rennens war Williams Esports, gefolgt vom Team Redline, dass mit Siggy den Rennsieger stellte. Ebenfalls direkt weiter kamen Ballas Esports, Rocket Simsport und das Apex Racing Team. Für Burst Esports, das Team Fordzilla, die Unicorns of Love, CoRe SimRacing, Top Racing und YAS HEAT ging es ins „Second Chance“-Rennen.

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Heat 2:
Heat 2, in dem die weiteren elf Teams um den direkten Einzug ins Viertelfinale kämpften, verlief nicht weniger ereignisreich als der erste Lauf. Nach 15 Minuten mit vielen Rad-an-Rad-Duellen feierte R8G Esports dank der Positionen eins und zwei von Csincsik und Jajovski einen klaren Sieg. Veloce Esports, BS+COMPETITION, M1RA Esports und TRITON Racing zogen ebenfalls ins Viertelfinale ein. Die weiteren Teams mussten ins „Second Chance“-Rennen: Patrick Long eSports, Jean Alesi Esports Academy, LogitechG Altus Esports, Carbon Simsport, Arnage Competition und Buttler-Pal Motorsport.

„Second Chance“-Rennen:
Burst Esports und den Siegern von Tag eins, den Unicorns of Love, gelang der Sprung in die nächste Runde. Das Team Top Racing stellte zwar in Alex Smolyar den Rennsieger, gehörte aber zu den zehn Teams, die endgültig aus dem Samstags-Turnier ausschieden.

Viertelfinale:
Auch im Viertelfinale trat mit zwölf Mannschaften à drei Fahrerinnen und Fahrern wieder ein großes Feld an. Diesmal ging es um die ersten sechs Positionen, die den weiteren Weg ins Halbfinale bedeuteten. Von 36 Fahrzeugen sahen sechs die Zielflagge nach 15 Minuten nicht. Bestes Team war R8G Esports, das mit Jajovski auch den Rennsieg feierte. Ebenfalls weiter: Team Redline, Burst Esports, Williams Esports, Rocket Simsport und Ballas Esports. Verabschieden mussten sich hingegen BS+COMPETITION, Veloce Esports (Finalteilnehmer an Tag eins), TRITON Racing, M1RA Esports, die Vortagessieger Unicorns of Love und das Apex Racing Team.

Foto: VCO Media

Halbfinale:
Welche beiden Teams schaffen den Sprung ins Finale? Diese Frage wurde im eng umkämpften 15-minütigen Halbfinale beantwortet. Siggy sicherte sich erneut den Rennsieg, und sein Team Redline zog gemeinsam mit R8G Esports ins Finale ein. Eine neue Chance am dritten Tag bekommen: Burst Esports, Ballas Esports, Williams Esports und Rocket Simsport.

Finale:
Zehn Minuten pro Lauf, umgekehrte Startaufstellung in Teil zwei und „Best-of-Three“ – so der Modus im Finale. Im ersten Rennen lieferten sich beide Teams in Bezug auf die zu vergebenden Punkte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Csincsik erreichte das Ziel nach dominanter Performance als Erster, sein Team R8G Esports ging mit 1:0 in Führung. Im zweiten Finalrennen kam es gleich beim Start zu einer Kollision, in die vier der sechs Fahrzeuge hineingezogen wurden. R8G Esports Pilot Jajovski gewann zwar den 10-Minuten-Sprint nach einem engen Duell gegen Bonito, doch dessen Team Redline hatte punktemäßig die Nase vorn und glich auf 1:1 aus. So kam es zum Showdown in Teil drei – und in diesen letzten zehn Minuten schenkten sich die Finalisten nichts. Es kam zu reichlich Lackaustausch und weiteren Kollisionen. Siggy überquerte die Ziellinie als Erster, doch welches Team war punktemäßig im Vorteil? Es war Team Redline, das sich nach Platz drei am Vortag als Tagessieger feiern lassen konnte.

Stimmen der Sieger:

Kevin Siggy (Team Redline): „Der gesamte Tag, das gesamte Event waren absolut verrückt. Wir haben alles gegeben, und die Finalrennen zwischen uns sechs waren einfach irre. Es ist großartig, dass wir am Ende den Sieg geholt haben. Ich bin wirklich stolz auf Jeffrey und Enzo. Die ganze Idee dieses Turniers ist eine vollkommen neue Erfahrung. Es ist hektisch, es ist mental und körperlich anstrengend. Aber – um ehrlich zu sein – es ist eine gute Idee.“

Jeffrey Riedveld (Team Readline): „Das Finale war richtig hart. R8G und vor allem Csincsik sind unglaublich schnell, und es war extrem eng. Es war ein wirklich harter Kampf – das hat jeder gesehen. Was die morgige Entscheidung über den Gesamtsieg angeht: Ich bin überzeugt, dass wir auf iRacing sehr gut vorbereitet sind. Wenn wir uns aus Ärger heraushalten können, dann sollte das für uns passen.“

Quelle: VCO Media

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