Die Details der 44. Ausgabe der Dakar. Das neue Gesicht der Rallye-Raids

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Die Details der 44. Ausgabe der Dakar, die vom 1. bis 14. Januar in Saudi-Arabien stattfinden wird, wurden am 28.11.2021  in der Präsentation (sichtbar auf allen offiziellen Plattformen der Dakar) im Beisein vieler Favoriten, darunter dem Franzosen Stéphane Peterhansel (Auto), der Argentinier Kevin Benavides (Motorräder), der Amerikaner Austin Jones (T4/SSV-Serie) und der Russe Dmitry Sotnikov (Lkw) vorgestellt. Der Auftakt wird in Jeddah sein, aber ernst wird es erst in Ha’il. Riad, der Hauptstadt, wo auch ein Ruhetag sein wird, danach wird das Feld zum Finale zurück nach Jeddah fahren.
Nach jahrelangen Diskussionen um ein einheitliches Reglement zu finalisieren, wird die Dakar Teil der FIA- und FIM-Rallye-Weltmeisterschaften im Cross-Country-Rallyesport. Im Einklang mit diesen Reformen hat A.S.O. wurde als Veranstalter dieses Wettbewerbs bestimmt, der in der Saison 2022 aus fünf Etappen besteht.
Das Engagement der Dakar für die Energiewende hat mit der Einführung des „Dakar Future“-Plans auch einen wichtigen Meilenstein erreicht: die Schaffung der T1-Ultimate-Kategorie für Autos mit alternativen Kraftstoffen durch die FIA.
Die 430 Fahrzeuge des Rennens und die 148 Crews der zweiten Auflage der Dakar Classic werden am 30. und 31. Dezember in Jeddah einer technischen und administrativen Abnahme unterzogen.

Hier die Details:

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Die Show wird in Jeddah auf die Straße gehen, der Hafenstadt, die 2020 die Dakar-Teilnehmer in Saudi-Arabien begrüßte und in einer Woche die Formel-1-Weltmeisterschaft auf ihrem Corniche Circuit ausrichten wird. Der Prolog beginnt 2022 mit einer Wanderung nach Ha’il, das an der Kreuzung der historischen Handelsrouten Saudi-Arabiens liegt. Ein 19 km Mini-Special würzt den langen Transfer. Der Prolog wird einen flüchtigen Blick auf die kommenden Dinge der 44 wird die Köpfe reizen und selbst den besten Navigatoren den Magen verknoten. Auf einer Gesamtstrecke von mehr als 8.000 km werden Mensch und Maschine ihre Ausdauer auf die Probe stellen, die sie in die Hauptstadt Riad führt, bevor sie wieder an die Küste des Roten Meeres zurückkehrt. Die Stoppuhr läuft rund 4.300 km Specials.

Echte Dakar-Veteranen und zahlreiche Rookies sind dem Ruf des Sandes gefolgt, mit insgesamt 430 Fahrzeugen im Rennen und weiteren 148 bei der Dakar Classic das größte Feld seit fast einem Jahrzehnt zu bilden. Dieser neue Schwung fällt mit der Einführung eines neuen Formats zusammen, da die Dakar in die FIA- und FIM-Cross-Country-Weltmeisterschaften integriert ist, eine Strecke mit fünf Runden, die während der gesamten Saison das Drama des Spitzenwettbewerbs schüren wird. Während das Schlagzeilenereignis des Jahres auch das erste ist, werden diejenigen, die die höchsten Ehrungen in Jeddah verpassen, weiterhin um einen prestigeträchtigen Weltmeistertitel kämpfen, der im März in Abu Dhabi, im April in Kasachstan, im Juni in Andalusien und in Marokko entschieden wird im Oktober. Der Weg zum Ruhm für die besten Fahrer, Fahrer, Beifahrer und Konstrukteure wird das Szenario auch für die Fans greifbarer machen, insbesondere durch eine verstärkte Medienberichterstattung über Rallye-Raids.

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Der Januar 2022 markiert zudem den Startschuss für eine weitere große Herausforderung mit der Umsetzung der Startphase des Plans „Zukunft Dakar“, der darauf abzielt, bis 2030 ein Feld ausschließlich aus emissionsarmen Fahrzeugen zu haben. Um diese Energiewende anzustoßen, Die gemeinsame Arbeit mit der FIA, um Konstrukteure zur Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen zu ermutigen, hat bereits zu einem greifbaren Ergebnis in Form der Schaffung der Kategorie T1-Ultimate (T1.U) geführt. Vier Autos werden in dieser Kategorie in seiner ersten Ausgabe antreten: Audi mit einem Aufgebot von drei hybriden RS Q e-tron an der Spitze von Stéphane Peterhansel; und GCK, das auf Biokraftstoffe setzt, unter der Leitung von Guerlain Chicherit in einer vorläufigen Anstrengung, bevor ein wasserstoffbetriebener 4×4 auf den Markt kommt. Der Lkw von Gaussin, der zu Demonstrationszwecken in Saudi-Arabien unterwegs sein wird, nutzt die gleiche Technologie. Die Hauptakteure der Dakar sind Testpiloten auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und freuen sich, ihren Beitrag zur Entwicklung der Fahrzeuge von morgen zu leisten.

Quelle: A.S.O. Media 

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