Der Konvoi von Dakar absolviert die Mammut-Etappe 4 mit 465 Kilometern

Anzeige
JBC-Onlineshop

Der Dakar-Konvoi hatte während der 4. Etappe am Mittwoch alles in sich, als die Fahrer und Fahrer die längste Etappe der gesamten Ausgabe 2022 mit 465 km in jeder Art von Sand bewältigten und gleichzeitig Höchstgeschwindigkeit forderten.

Nasser Al-Attiyah (QAT) schaffte es, seinen Vorsprung vor dem Franzosen Sébastien Loeb auf 38:05 Minuten zu steigern, als der dreimalige Sieger seinen 44. Etappensieg errang. Der zweite Platz auf der 4. Etappe hält Loeb auf dem zweiten Gesamtrang, während Kuba Przygonski aus Polen seinen MINI JCW Buggy nach einem schwierigen Start in die Rallye wieder in den Kampf um das Gesamtpodium bringt.Der Sieger der dritten Etappe, Carlos Sainz (ESP) vom Dienstag, wurde am Steuer seines Audi RS Q e-tron Dritter, doch die Audi-Teamkollegen Mattias Ekström (SWE) und Stéphane Peterhansel (FRA) litten unter mechanischen Problemen.

Anzeige
Stephane Peterhansel (FRA) Team Audi Sport. Foto: Red Bull Content Pool

Das Red Bull Off-Road Junior Team hat jede einzelne T3-Etappe gewonnen, wobei Seth Quintero (USA) dominierte, da Guillaume De Mevius (BEL) den zweiten Platz belegte und Cristina Gutiérrez (ESP) Vierte, während Chaleco Lopez (CHI) die Führung übernahm Al Qaisumah und Riad verlaufen unversehrt.

Danilo Petrucci (ITA) sah aus, als würde er dank seines anfänglichen dritten Platzes zu seinen 10 MotoGP-Podiumsplätzen in seiner Karriere ein Dakar-Podiumsergebnis hinzufügen, aber das wurde später nach einer 10-Minuten-Strafe auf Platz 15 geändert.

Anzeige

Ein taktisch geschickter Fahrer von Sam Sunderland (GBR) hält den Dakar-Sieger 2017 nach 1.500 km Rennen gegen die Uhr an der Spitze, da er seinen Vorsprung auf den Meister von 2018, Matthias Walkner (AUT) auf drei Minuten vergrößerte, während Daniel Sanders (AUS) 07:07 Minuten dahinter lag GasGas Factory Racing. Walkners KTM Factory-Kollegen Toby Price (AUS) und Kevin Benavides (ARG) werden nach einem weiteren frustrierenden Tag im Sattel bereits an ihrem Angriffsplan für die zweite Rallyewoche arbeiten.

Titelverteidiger Dmitry Sotnikov (RUS) behält seine Führung im Truckrace, doch Eduard Nikolaev (RUS) ist nach einem weiteren Etappensieg heute nur noch sechs Minuten in der Gesamtwertung entfernt.

Bei der fünften Etappe am Donnerstag wird das Feld auf einer kniffligen Rundetappe von über 350 km rund um das Biwak von Riad neben anderen potenziellen Fallstricken einem über 40 km langen Dünenmeer gegenüberstehen.

Stimmen

Nasser Al-Attiyah: „Wir haben früh am Tag einige Autos vor uns eingeholt. Dann haben wir uns entschieden, ein gutes Tempo zu halten und jedes Risiko zu minimieren. Mathieu (Baumel) hat bei der Navigation einen tollen Job gemacht.“

Kuba Przygonski: „Wir hatten viele verschiedene Geländearten. Schnelle Straßen, steinige Straßen, Dünen, ein bisschen von allem. Wir haben letzte Nacht einige Verbesserungen am Auto vorgenommen und sind jetzt schneller.“

Seth Quintero: „Wir sind heute vorne gestartet und liefen in unserem eigenen Tempo. Wir hatten ein kleines Problem mit der Navigation, aber es war nichts Verrücktes.“

Matthias Walkner: „Die heutige Navigation war knifflig mit vielen Richtungswechseln. Es war eine schnelle Etappe und es war lang, aber es hat mir viel Spaß gemacht.“

Petrucci Danilo (ITA) Tech 3 KTM Factory Racing. Foto: Red Bull Content Pool

Danilo Petrucci: „Es war eine wirklich lange Etappe, daher bin ich so froh, dass ich große Fehler vermeiden konnte. Es war hart bis zum Schluss.“

Daniel Sanders: „Der Plan ist nicht schlecht aufgegangen. Ich habe die Jungs früh erwischt. Es war eine schwierige Navigation und nach dem Tanken habe ich die Straße freigegeben Dünensprung. Danach brauchte ich einen Moment, um mich neu zu formieren.“

Kevin Benavides: „Heute war ein echt harter Tag. Am Anfang war es richtig kalt, meine Hände waren die ersten 100km gefroren. Danach ging es mir besser und ich konnte pushen.“

Toby Price: „Wir haben auf der 4. Etappe etwas Zeit verloren und das war zu erwarten. Es gab ein paar kleine Fehler, aber insgesamt sind wir mit gutem Tempo und Rhythmus durchgekommen.“

2022 Dakar Rally Standings nach der 4. Etappe

CAR RACE TOP 5
1. N. AL-ATTIYAH (QAT) TOYOTA 13:26:02
2. S. LOEB (FRA) BRX +38:05
3. Y. AL RAJHI (SAU) TOYOTA +49:15
4. G. DE VILLIERS (ZAF) TOYOTA +49:17
5. L. ALVAREZ (ARG) TOYOTA +53:58

BIKE RACE TOP 5
1. S. SUNDERLAND (GBR) GAS GAS 15:30:01
2. M. WALKNER (AUT) KTM +03:00
3. A. VAN BEVEREN (FRA) YAMAHA +04:54
4. D. SANDERS (AUS) GAS GAS +07:07
5. L. SANTOLINO (ESP) SHERCO +10:28

TRUCK RACE TOP 5
1. D. SOTNIKOV (RUS) KAMAZ 15:02:53
2. E. NIKOLAEV (RUS) KAMAZ +06:10
3. A. SHIBALOV (RUS) KAMAZ +25:05
4. J. VAN KASTEREN (NLD) IVECO +48:54
5. A. LOPRAIS (CZE) PRAGA +58:10

LIGHTWEIGHT PROTOTYPE (T3) TOP 5
1. F. LOPEZ CONTARDO (CHL) CAN-AM 16:08:33
2. S. ERIKSSON (SWE) CAN-AM +20:59
3. P. PINCHEDEZ (FRA) CAN-AM +1:46:09
4. F. ALVAREZ (ESP) CAN-AM +2:02:34
5. C. GUTIERREZ (ESP) OT3 +2:18:33

Quelle: Red Bull Content Pool 

error: Content ist geschützt!