Der Große Preis der Niederlande 2021 – Die Pirelli-Vorschau

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Zum vierten Mal in dieser Saison nominierte Pirelli die drei härtesten Reifenmischungen der P Zero-Range. If nun nach 36 Jahren Zandvoort und der Große Preis der Niederlande in den Formel 1 Kalender wiedererholen, WIRD die Mischung C1 für den P Zero White (Hart) eingesetzt, C2 für den P Zero Yellow (Medium) und C3 für den P Zero Red ( Weich).

Die Rückkehr des Grand Prix der Niederlande war ursprünglich für 2020 geplant, doch wurde aufgrund der Covid-19-Pandemie auf dieses Jahr verschoben. Angesichts einiger hochenergetischer Kurven sowie des Fehlens relevanter Daten, auf die man zurückgreifen könnte, sind die härtesten Reifen die beste Wahl.

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CHARAKTERISTIK DER STRECKE

Die Strecke von Zandvoort sieht heute etwas anders aus als die Strecke, auf der die Formel 1 zuletzt 1985 gefahren ist. Das gilt vor allem für die Kurven 3 und 14 (benannt nach dem ehemaligen Streckendirektor John Hugenholtz bzw. dem niederländischen Fahrer Arie Luyendyk), die nun eine Neigung von etwa 19 Grad aufweisen. Das ist etwa das Doppelte der Neigung, die es in Indianapolis gibt und die bei etwa neun Grad liegt. Das bedeutet: Die Autos können diese Kurven viel schneller nehmen als früher, da mehr Energie durch die Reifen fließt.

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Kurve 14 wird mit Vollgas genommen und erzeugt Kräfte von mehr als 4g. In zwei Kurven wird stark gebremst (etwa 5g): in der Einfahrten von Kurve 1 und in Kurve 11. Auch in Kurve 7, die mit über 260 km/h durchfahren wird, wirken Seitenkräfte von etwa 5 g. Sie mündet unmittelbar in die Kurven 8 und 9. Gemeinsam bilden sie einen Komplex von drei aufeinanderfolgenden Kurven mit hohen Beschleunigungskräften.

Wie von einer 1948 eröffneten Rennstrecke nicht anders zu erwarten ist, hat Zandvoort einen ausgeprägten Old-School-Charakter mit schnellen, engen Kurven sowie mehreren Höhenunterschieden.

Eine der berühmtesten Kurven ist die Tarzan-Haarnadel: die erste Kurve der Runde liegt nun näher an der Start-Ziel-Linie als früher. Die Hans-Ernst-Kurve gegen Ende der Runde hat einen breiteren Ausgang als zuvor, sodass die Fahrer früher Gas geben können.

Zandvoort liegt in Strandnähe in einem Gebiet mit Sanddünen. Folglich bläst der Wind bisweilen Sand auf die Strecke, was die Haftung beeinträchtigt – ein Problem, das üblicherweise mit Orten wie Bahrain in Verbindung gebracht wird.

 

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