Dakar-Generalprobe mit Hindernissen – Przygonski und Gottschalk sportlich bereit für den Wüstenklassiker

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Jakub „Kuba“ Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER), Mini JCW Buggy. Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Wenn die Generalprobe etwas holpert, sagt man, gelingt die Premiere umso besser. Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk haben die Ha’il-Rallye in Saudi-Arabien mit einem Etappensieg, einem zweiten und dritten Tagesrang abgeschlossen. Beim letzten Kräftemessen – unter anderem mit dem dreimaligen „Dakar“-Sieger Nasser Al-Attiyah und seinem Beifahrer Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota) – bewies das polnisch-brandenburgische Duo sportlich seine Rallye-Dakar-Reife. Rund um Ha’il im Norden Saudi-Arabiens wird Anfang Januar der Auftakt zur Mutter aller Wüstenrallyes ausgetragen – entsprechend wertvoll waren Erkenntnisse auf diesem Terrain rund drei Wochen vor dem Klassiker. Zu den Erkenntnissen zählte leider auch ein Rückschlag am dritten Tag, als nach rund 30 Wertungskilometern eine Antriebswelle des X-raid-Mini-Buggy den Dienst versagte und von Przygonski/Gottschalk in nur rund 40 Minuten gewechselt wurde. Alles in allem überwiegt die positive Erfahrung, bewiesen die Etappenresultate, dass die „Dakar“-Vierten von 2021 mit der Weltspitze mithalten können.

Bereits am Neujahrstag steht bei der Rallye Dakar zwischen Dschidda und Ha’il die sogenannte Qualifying-Stage auf dem Programm, am 2. Januar folgt die erste Prüfung in einer Schleife um Ha’il, bevor in zunächst süd-östlicher Richtung eine Schleife durch Saudi-Arabien via Riad zurück nach Dschidda folgt.

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Jakub „Kuba“ Przygonski (POL), Mini JCW Buggy. Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Jakub „Kuba“ Przygonski: „Der vierte Tag bei der Ha’il-Rallye hat uns nochmal ein ganz anderes Gelände beschert: sehr hart, in den Bergen, zwischen den Flussbetten, zuweilen schnell, zuweilen langsam. Ich denke, dass wir bei der gesamten Rallye ein gutes Tempo gezeigt haben, dazu haben wir viel mit dem Auto gearbeitet und gute Ideen für die Rallye Dakar entwickelt. Der X-raid-Mini-Buggy ist grundsätzlich ein schnelles, leicht zu fahrendes Auto. Natürlich hatten wir auch ein technisches Problem, aber eines, das bis zur ‚Dakar‘ aussortiert werden kann.“

 

 

 

Timo Gottschalk (GER), Mini JCW Buggy. Foto: Gerdes Media / MCH Photo

Timo Gottschalk: „Generell eine sehr gute Vorbereitung auf die ‚Dakar‘, gerade, weil wir im gleichen Terrain Kilometer gesammelt haben. Wir hatten unterschiedliche Prüfungen mit grundlegend verschiedenem Charakter, Dünen, Kamelgras, Schotter, mal viel, mal weniger Sand. Das erwartet uns bei der ‚Dakar‘ ebenfalls – also die perfekte Gelegenheit. So ein technischer Defekt wie am dritten Tag ist natürlich ärgerlich, aber er sorgt auch dafür, dass alle im Team mit geschärften Sinnen zur Rallye Dakar fahren. Jetzt kommen noch zwei Wochen Ruhe, bevor wir uns an diese große Aufgabe begeben.“

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Ha’il-Rallye 2021

Endstand (nach 04 von 04 Etappen)
01. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota), 10:50.23 Std.
02. Denis Krotov/Konstantin Zhiltsov (RUS/RUS, Mini), 11:12.14 Std.
03. Sebastian Halpern/Bernardo Graue (ARG/ARG, Mini), 11:19.07

06. Jakub „Kuba“ Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER, Mini), 11:38.38 Std.

Tagessiege (nach 04 von 04 Etappen)
Etappe 01: Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota)
Etappe 02: Jakub „Kuba“ Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER, Mini)
Etappe 03: Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota)
Etappe 04: Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota)

Distanzen (nach 04 von 04 Etappen)
Prüfungskilometer: 969 km
Verbindungsetappen: 784 km
Gesamtkilometer: 1.753 km

Quelle: Gerdes Media

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