Christopher Högfeldt sichert sich den ADAC GT Masters eSports-Titel 2022

Anzeige

Der Meister der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ steht fest. Nach zwei spannenden Rennen im virtuellen Monza sicherte sich Christopher Högfeldt aus Schweden von Virtualdrivers by TX3 den Titel in der mit einem Preisgeldtopf von 70.000 Euro dotierten ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW Mobility+. Er löst damit den amtierenden Meister Moritz Löhner (Dörr Esports) ab, der sich zuvor drei Mal in Folge den Titel sichern konnte.

Christopher Högfeldt (Virtualdrivers by TX3) ist der neue Champion der ADAC GT Masters eSports Championship. Foto: ADAC Motorsport

Mit gerade einmal einem Punkt Vorsprung vor dem Dörr eSports-Pilot Bence Banki gewann Högfeldt, der auf einen BMW M6 GT3 setzte, die Gesamtwertung. Banki konnte zwar beide Rennen in Monza gewinnen, seine Punkteausbeute reichte aber ganz knapp nicht für den Titelgewinn. Högfeldt hingegen hätte im zweiten Rennen beinahe ein folgenschwerer Fehler die Meisterschaft gekostet: Im Hauptrennen kreuzte er bei der Boxenausfahrt die weiße Linie, was nach den Vereinbarungen in der Fahrerbesprechung mit einer Zeitstrafe geahndet wird. Da nach dem Rennabend noch weitere Zeitstrafen ausgesprochen wurden, blieb der Schwede knapp vorne in der Meisterschaft. Rang drei in der Gesamtwertung sicherte sich Jack Keithley (Williams Esports). Bánki konnte sich zusammen mit Leonard Krippner (Dörr Esports – Ascher Racing) die Teamwertung und damit ein Preisgeld in Höhe von 5.500 Euro sichern.

Anzeige

Banki startete von der Pole-Position in das 15-minütige Sprint-Rennen. Neben ihm gingen seine Dörr-eSports-Teamkollegen Moritz Löhner und Leonard Krippner ins Rennen. Högfeldt versuchte von Startplatz vier auf Angriff zu gehen und setzte die Dörr eSports-Piloten stark unter Druck. Nach einem spannenden Rennen und packenden Überholmanövern sicherte sich Banki den Sieg knapp vor Högfeldt. Als Dritter überquerte der Williams eSports-Pilot Nikodem Wisniewski die Ziellinie.

Auch in das Hauptrennen startete Bence Bánki von der Pole-Position. Im letzten Saisonrennen trennten ihn Krippner und LeonRüdinger (Arnage Competition) vom erneut viertplatzierten Högfeldt. Direkt in der ersten Rennhälfte attackierte Högfeldt wieder die Fahrer vor ihm. Er konnte aber trotz mehrerer Angriffe nicht an ihnen vorbeiziehen und entschied sich für einen frühzeitigen Boxenstopp. Nachdem er bei der Boxenausfahrt die weiße Linie überfuhr, was im Anschluss an das Rennen noch mit einer Zeitstrafe bestraft wurde, beendet er das Rennen vorerst auf Platz drei. Zweiter wurde Emre Cihan (Team Fordzilla) hinter dem Sieger Bence Banki.

Anzeige
Grafik: ADAC Motorsport

Die Stewards der ADAC GT Masters eSports Championship und die Offiziellen von RaceRoom mussten sich nach dem Rennen noch mit zahlreichen Untersuchungen auseinandersetzen. Aufgrund verschiedener Proteste war die Titelentscheidung zunächst ein schwebendes Verfahren. Die vorliegenden Daten und die Zwischenfälle wurden sorgfältig ausgewertet und aufgearbeitet. Am Ende gewann Högfeldt (353 Punkte) mit einem Punkt Vorsprung vor Bánki (352 Punkte) die Meisterschaft. Dritter in der Gesamtwertung wurde der Williams eSports-Pilot Jack Keithley mit 244 Punkten.

Quelle: ADAC Motorsport

error: Content ist geschützt!