Track Facts und Schlüsselfaktoren: BMW i Andretti Motorsport vor dem London E-Prix.

BMW i Andretti Motorsport reist mit dem Sieg von Maximilian Günther (GER) in New York City (USA) im Gepäck zum nächsten Heimspiel für das Team: dem London E-Prix (GBR). Der Teamsitz in Banbury (GBR) ist weniger als 150 Kilometer vom „ExCel Circuit“ entfernt.

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Die ABB FIA Formula E World Championship kehrt mit den Saisonrennen zwölf und 13 am Samstag und Sonntag zum ersten Mal seit 2016 nach London zurück. Besonderheit des neuen Kurses ist, dass er teilweise durch den Außenbereich und teilweise durch die Hallen des ExCel London führt. Günther und Jake Dennis (GBR), der in London ebenfalls ein Heimspiel hat, liegen vor dem vorletzten Rennwochenende der Saison in der Fahrerwertung mit je 54 Punkten auf den Plätzen 14 und 15, haben aber lediglich 27 Zähler Rückstand auf die Spitze. BMW i Andretti Motorsport rangiert mit 108 Punkten auf Rang sechs der Teamwertung. In unserer Vorschau stellen wir die wichtigsten Fakten und Schlüsselfaktoren zu einem erfolgreichen London E-Prix vor.

TRACK FACTS LONDON
Streckenlänge 2,252 km. Im Uhrzeigersinn.
Kurven 22 – 13 Rechts-, 9 Linkskurven.
Streckenbelag Sehr wellig, sogar Sprünge sind möglich.
Griplevel Niedrig. Bei Regen wäre der Wechsel von nasser Strecke außen und trockener Strecke innen außergewöhnlich.
Streckenlayout Passage zwischen T20 und T8 überdacht. Rampen zwischen T2 und T3 sowie T21 und T22. Sehr enger und langsamer Kurs mit Haarnadelkurven. T11 wird mit lediglich 30 km/h durchfahren. Sehr wenige Überholmöglichkeiten. Keine Auslaufzonen, daher kein Raum für Fahrfehler.
Bremsen Da Energiemanagement trotz der Reduzierung der verfügbaren Energie kaum eine Rolle spielen wird, werden die Bremsen stark beansprucht.
Top-Speed Ca. 195 km/h vor T1.
Attack Zone An der Außenseite von T16. Positionsverlust möglich. Sollte unbedingt vermieden werden, weil auch im Attack Mode Überholen sehr schwierig sein wird.
Boxengasse Einfahrt nach T22, Ausfahrt an der Außenseite von T2.
Schlüsselfaktoren.  Gute Startposition, gute Traktion und Rotation des Fahrzeugs, Vorsicht vor Unfällen auf dem engen Kurs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen vor dem London E-Prix:

Roger Griffiths (Teamchef BMW i Andretti Motorsport): „Direkt nach unserem Erfolg in New York City geht es schon mit den nächsten beiden Heimrennen für unser Team weiter. Es ist fantastisch, nach so langer Zeit nach London zurückzukehren. Die Strecke ist einzigartig und neu für alle. Zum ersten Mal wird es neben den üblichen Streckenbelägen im Außenbereich auch einen Indoor-Streckenteil geben. Im Moment wissen wir noch nicht viel darüber, wie sich der Streckenbelag verändern wird, sobald die Autos darauf fahren. Zum Glück findet das erste Training bereits am Freitag statt. Das gibt uns Zeit, die Daten über Nacht zu analysieren und uns mögliche Anpassungen zu überlegen. Darüber hinaus hat die FIA die verfügbare Energie um knapp zehn Prozent verringert, damit Energiemanagement trotz des speziellen Streckencharakters ein wichtiger Faktor bleibt. Unsere beiden Fahrer haben je einen Saisonsieg auf dem Konto und sind entsprechend motiviert. Sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung ist noch viel möglich.“

Jake Dennis (#27 BMW iFE.21): „Ich bin extrem gespannt auf meine Heimrennen in London. Den Kurs kennt niemand, was mir als Rookie entgegenkommt. Ich hoffe, dass wir in den ersten Trainings gut aus den Startlöchern kommen und uns im Qualifying gut platzieren. Es sieht danach aus, als wäre Überholen auf dem Kurs schwierig. Umso wichtiger wird es sein, gute Startpositionen herauszufahren.“

Maximilian Günther (#28 BMW iFE.21): „London ist ein herausragender Schauplatz für Rennen. Auch die Mischung aus Indoor- und Outdoor-Racing ist ein sehr cooles Element. Die Strecke sieht sehr technisch aus, und ich kann es kaum erwarten, dort meine ersten richtigen Runden zu drehen. Vor den letzten vier Saisonrennen ist noch alles möglich. Wir konzentrieren uns wie üblich darauf, uns auf unsere eigene Leistung zu fokussieren.“

Das FANBOOST Voting

Das FANBOOST Voting gibt den Formel-E-Fans die Möglichkeit, ihre Stimme für einen Fahrer abzugeben und ihm so während des Rennens zu einem extra Leistungsschub zu verhelfen. Die fünf Fahrer mit den meisten FANBOOST Stimmen erhalten 100 kJ mehr Leistung, die sie innerhalb eines kurzen Zeitfensters während der zweiten Rennhälfte abrufen können. Die Fans können vier Tage vor dem Rennen beginnen abzustimmen. Jeder Fan hat dabei die Möglichkeit, ein Mal pro Tag zu voten.

Das Voting endet 15 Minuten nach dem jeweiligen Rennstart. Es gibt zwei Wege, seine Stimme abzugeben: online unter https://fanboost.fiaformulae.com/ oder über die offizielle Formel-E-App.

Quelle: BMW Motorsport