Alpine sichert sich die Pole-Position für die 1000 Meilen von Sebring

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Das erste Qualifying der Saison 2022 der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft endete damit, dass sich der von Nicolas Lapierre gefahrene Alpine A480 die Pole Position für die morgigen 1000 Meilen von Sebring sicherte.

NEGRAO André (BRA), LAPIERRE Nicolas (FRA), VAXIVIERE Matthieu (FRA), Alpine Elf Team, Alpine A480. Foto: Alpine Press / Florent Gooden / DPPI

Das Alpine-Team löste das Versprechen ein, das sein Auto bei den Prolog-Tests und den Freien Trainings gezeigt hatte, und fuhr mit einer Zeit von 1.47,407 Minuten die mit Abstand schnellste WEC-Runde, die bisher auf dem historischen 6,019 km langen Sebring International Raceway gesehen wurde.

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Lapierres Pole-Zeit war mehr als 1,3 Sekunden schneller als der nächste Rivale von Alpine, der Glickenhaus 007, der von Olivier Pla qualifiziert wurde. Auf dem dritten Platz startet der schnellste der LMP2-Konkurrenten, der Oreca 07-Gibson von AF Corse, der von Nicklas Nielsen gefahren wurde.

„Eigentlich war ich ziemlich überrascht, dass ich so viel schneller fahren konnte, aber das Auto fühlte sich super gut an und ich konnte eine gute Pace herausholen“, sagte Lapierre, der sich das Auto am Renntag mit Matthieu Vaxivière und André Negrão teilen wird.

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„Die Streckenbedingungen ändern sich von Tag zu Tag sehr, daher ist es eine schöne Herausforderung, eine gute Balance zu finden. Das Team hat uns ein tolles Auto gegeben und wir haben hart für diese Pole Position gearbeitet, also sind wir wirklich sehr glücklich und freuen uns jetzt schon auf das Rennen morgen.“

Foto: Toyota Gazoo Media

Der Titelverteidiger der WEC im Hypercar Toyota GR010-Hybrid mit der Nummer 7 und José María Lopez am Steuer konnte nur den viertschnellsten aufbieten. Die beste Leistung des japanischen Teams war etwas mehr als zwei Sekunden von Lapierres Benchmark entfernt, und das Team, das 2021 nie das Podium verlassen hat, wird das Rennen mit beiden LMP2-Teilnehmern von United Autosports USA beginnen, die ihm auf den Fersen sind.

In LMGTE Pro gelang dem Porsche GT Team mit seinem Paar Porsche 911 RSR-19 ein Lockout aus der ersten Reihe. Kevin Estre drängte das Auto mit der Nummer 92 in den letzten Momenten der Session in den Vordergrund und holte sich die Ehre mit einem Vorsprung von nur 0,13 Sekunden gegenüber dem Schwester-Starter des Teams, der von Gianmaria Bruni gefahren wurde.

Porsche 911 RSR, Team Project 1 (#56), Brendan Iribe (USA), Ollie Millroy (GB), Ben Barnicoat (GB). Foto: Porsche Motorsport

Platz drei sicherte sich die Werks-Corvette C8.R mit Nick Tandy, die beiden Ferrari F488 GTE Evo von AF Corse lagen weitere 1,5 Sekunden hinter den Amerikanern.

In der Klasse LMGTE Am war es der von Ben Keating qualifizierte Aston Martin Vantage AMR von TF Sport, der das Tempo vorgab, während das ähnliche Auto von Northwest AMR einen weiteren Klassen-Lockout absolvierte. Das Team Project 1 belegte mit seinem Porsche den dritten Platz und das rein weibliche Team Iron Dames startet als Vierter im 12-Wagen-Anwärterfeld der Kategorie.

Die 1000 Meilen von Sebring beginnen heute, Freitag, 18. März, um 10:00 Uhr EST.

Qualifying:
1st #36 Alpine Elf Team (Negrao/Lapierre/Vaxivière) 1min 47.407secs
2nd #708 Glickenhaus Racing (Pla/Dumas/Briscoe) +1.334secs
3rd #83 AF Corse (Perrodo/Nielsen/Rovera) +1.607secs
4th #8 TOYOTA GAZOO Racing +1.810secs
5th #22 United Autosports USA (Hanson/Albuquerque/Owen) +1.981secs
6th #23 United Autosports USA (Di Resta/Jarvis/Pierson) +2.103secs
7th #7 TOYOTA GAZOO Racing +2.174secs
Free Practice 3:
1st #708 Glickenhaus Racing (Pla/Dumas/Briscoe) 1min 49.261secs 17 laps
2nd #36 Alpine Elf Team (Negrao/Lapierre/Vaxivière) +0.403secs 21 laps
3rd #22 United Autosports USA (Hanson/Albuquerque/Owen) +0.484secs 22 laps
4th #38 JOTA (Gonzalez/Da Costa/Stevens) +0.719secs 25 laps
5th #8 TOYOTA GAZOO Racing +0.908secs 28 laps
6th #23 United Autosports USA (Di Resta/Jarvis/Pierson) +1.177secs 21 laps
8th #7 TOYOTA GAZOO Racing +1.214secs 26 laps
Quelle: FIA WRC Media / Toyota Gazoo Media

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