ABB FIA Formula E World Championchip startet die Saison 8 im Abendlicht

Anzeige

Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft kehrt diesen Freitag und Samstag, den 28. und 29. Januar, mit den ersten beiden Runden der Saison 8 zurück, die unter Licht auf einer der technisch anspruchsvollsten Strecken der Serie rund um die Mauern des UNESCO-Weltkulturerbes in Diriyah in Saudi-Arabien ausgetragen werden.

Grafik: Formel E Media

Die Fans werden auf die Tribünen zurückkehren und Millionen mehr werden weltweit live dabei sein, um zu sehen, wie die ultra-wettbewerbsfähige Aufstellung von 11 Teams und 22 Weltklasse-Fahrern ihre Herausforderung um den FIA-Weltmeistertitel zu Beginn des Jahres startet der bisher größte Kalender mit 16 Rennen.

Anzeige
KREDIT.DE

Mercedes-EQ auf der Jagd nach dem Double

Die amtierenden Weltmeister Nyck de Vries und Mercedes-EQ wollen ihre Fahrer- und Team-Weltmeisterschaft verteidigen. Während ihre engsten Konkurrenten aus der letzten Saison unveränderte Aufstellungen aufstellen, nehmen in dieser Saison drei neue Fahrer in der bisher wettbewerbsfähigsten Startaufstellung der Formel E Platz, darunter der Neuzugang und Ex-Formel-1-Rennfahrer Antonio Giovinazzi.

Mitch Evans und Sam Bird sind zurück bei Jaguar TCS Racing, während DS TECHEETAH bestätigte, dass der zweifache Champion Jean-Eric Vergne erneut mit dem Titelgewinner der sechsten Saison, Antonio Felix da Costa, antritt.

Anzeige

Envision Racing wird versuchen, auf einer positiven Saison 7 aufzubauen, wobei Robin Frijns beim letzten Mal auf dem Weg zum fünften in der Gesamtwertung beeindruckte und Nick Cassidy nicht mehr nur der aufsehenerregende Rookie, sondern ein ernsthafter Anwärter ist. Nach einer stürmischen ersten Saison ist Jake Dennis von Avalanche Andretti zurück und wird vom einzigen amerikanischen Fahrer im Starterfeld, dem Indy Lights-Champion von 2019, Oliver Askew, unterstützt.

ROKiT Venturi Racing startet voller Optimismus in eine neue Saison mit dem letztjährigen Zweitplatzierten Edoardo Mortara, der in dieser Saison vom 2016/17-Champion Lucas di Grassi im monegassischen Team unterstützt wird. Die rein deutsche Aufstellung des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams bleibt dort, wo Pascal Wehrlein und Andre Lotterer erneut auf die Suche nach Porsches erstem Rennsieg im vollelektrischen Motorsport gehen, während Oliver Rowland bei Mahindra Racing zu seinem Landsmann Alexander Sims stößt.

Maximilian Guenther wechselt zusammen mit dem Champion von 2015/16, Sebastien Buemi, zu Nissan e.dams, während DRAGON / PENSKE AUTOSPORT Antonio Giovinazzi frisch aus der Formel 1 holte, während der Italiener zu Sergio Sette Camara wechselte. Bei NIO 333 wird Oliver Turvey vom mehrfachen Macau-Grand-Prix-Sieger und aktuellen FIA-Formel-2-Meisterschafts-Spitzenreiter Dan Ticktum begleitet.

Überarbeitete Regeln

Ab Saison 8 können Formel-E-Rennen jetzt eine zusätzliche Rennzeit von bis zu 10 Minuten erhalten, wenn Zwischenfälle während des 45-minütigen Rennens plus eine Runde zu Neutralisierungen durch Safety Car oder Full Course Yellow führen.

Die Gen2-Autos der Formel E werden auch in dieser Saison die schnellsten sein, die sie je waren. Die Fahrer können in Saison 8 220 kW Leistung anzapfen, eine Steigerung gegenüber 200 kW in Saison 7, während der Rennen. Die Leistung im ANGRIFFSMODUS wird ebenfalls von 235 kW auf 250 kW erhöht.

Das neue Qualifikationsformat der Formel E mit Gruppen und K.-o.-Duellen ist eine Premiere im weltweiten Motorsport und wird in Diriyah debütieren, was eine völlig neue Herausforderung für Fahrer und Teams darstellt.

Double-Header bei Nacht

Die Formel E hat mit ihren ersten Nachtrennen neue Wege beschritten und in enger Zusammenarbeit mit dem KSA-Sportministerium den Traum eines nachhaltigen Nachtrennens auf einem angepassten Riyadh Street Circuit Wirklichkeit werden lassen.

RIYADH STREET CIRCUIT, SAUDI ARABIA: Sonnenuntergang über Diriyah. Foto: Formel E Media / Sam Bloxham / LAT Images

Die schnelle und fließende 2,49 km lange Rennstrecke, die das atemberaubende UNESCO-Weltkulturerbe At-Turaif flankiert, wird erneut von der neuesten Low-Power-LED-Technologie beleuchtet. Diese reduzieren den Energieverbrauch im Vergleich zu Nicht-LED-Einheiten um bis zu 50 Prozent und werden von nachhaltig gewonnenen Biokraftstoffgeneratoren betrieben.

Beim letzten Mal setzte der spätere Fahrer-Weltmeister Nyck de Vries (Mercedes-EQ) beim Auftakt mit einem sauberen Sieg über die Bestzeiten im Freien Training 1 und 2, der Pole-Position von Julius Bär und dem Sieg in Runde 1 das entscheidende Zeichen – der erste des Niederländers in der Formel E. Sam Bird (Jaguar TCS Racing) gewann das zweite Rennen bei seinem Debüt für Jaguar.

 

Quelle: Formel E Media

 

error: Content ist geschützt!